Grab von Müslüme Yağal geschändet
Im Fall der kleinen Müslüme Yağal, der die Türkei monatelang beschäftigte, war das dreijährige Mädchen verschwunden und Tage später nur noch tot aufgefunden worden. Während die im Prozess enthüllten Fakten, in dem ihr Großvater zu 45 Jahren Haft verurteilt wurde, für Entsetzen sorgten, wurde das Grab der kleinen Yağal Jahre später von Unbekannten zerstört.
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Im Prozess um den Tod der kleinen Müslüme Yağal, der die Türkei tagelang in Atem hielt, wurde der Großvater H. Yağal zunächst aufgrund mangelnder Beweise von den Vorwürfen des „vorsätzlichen Mordes“, des „qualifizierten sexuellen Missbrauchs eines Kindes“ sowie der „Freiheitsberaubung durch Gewalt, Drohung oder Täuschung zu sexuellen Zwecken“ freigesprochen, später jedoch zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 45 Jahren und 12 Monaten verurteilt.
Das Gericht entschied zudem auf Freispruch für die nicht inhaftierten Angeklagten Großmutter A. Yağal, Mutter S. Yağal und den Bruder O. Yağal, denen „Strafvereitelung“ vorgeworfen worden war.
GRAB DER KLEINEN MÜSLÜME ZERSTÖRT
Die kleine Müslüme Yağal sorgt Jahre später erneut für Schlagzeilen, diesmal durch den Zustand ihres Grabes.
Das Grab der mit 3 Jahren ermordeten Yağal wurde von unbekannten Personen zerstört.
Die in den sozialen Medien geteilten Bilder lösten Empörung aus.