Graböffnung bei Kaşif Kozinoğlu hat begonnen
Im Rahmen der Ermittlungen zum Tod des ehemaligen MİT-Beamten Kaşif Kozinoğlu im Silivri-Gefängnis wurde auf dem Friedhof Ümraniye eine Graböffnung durchgeführt, um die Todesursache zu klären und eine mögliche Einwirkung Dritter zu untersuchen.
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Im Rahmen der Ermittlungen zum Tod des ehemaligen Beamten des türkischen Geheimdienstes (MİT), Kaşif Kozinoğlu, der 2011 im Silivri-Gefängnis verstarb, wurde eine neue Phase eingeleitet.
Im Zuge der von der Generalstaatsanwaltschaft Silivri geführten Untersuchung wurde auf dem Friedhof Ümraniye, wo Kozinoğlu beigesetzt wurde, eine Graböffnung vorgenommen. Während Tatortteams zum Friedhof entsandt wurden, wurde mitgeteilt, dass die Arbeiten dazu dienen, die genaue Todesursache von Kozinoğlu zu bestimmen.
Ziel der Ermittlungen ist es zudem, festzustellen, ob bei seinem Tod eine Einwirkung Dritter vorlag.
KNOCHEN- UND BODENPROBEN WERDEN ENTNOMMEN
Es wurde angegeben, dass das mit der Untersuchung auf dem Friedhof beauftragte Gremium aus drei Rechtsmedizinern, einem Chemiker und einem Obduktionstechniker besteht. Es wird erwartet, dass das Team Knochenproben von Kozinoğlus sterblichen Überresten sowie Bodenproben aus dem Grab entnimmt.
Die entnommenen Proben sollen bei den Untersuchungen verwendet werden, um die Todesursache aufzuklären und die im Dossier untersuchte Möglichkeit einer Einwirkung Dritter zu bewerten.
Die Graböffnung war ursprünglich für Freitag, den 11. September, geplant, wurde jedoch verschoben. Die heute auf dem Friedhof begonnenen Arbeiten werden als einer der kritischen Schritte der Ermittlungen betrachtet.
In einer früheren Phase der Ermittlungen zum Tod von Kozinoğlu waren 10 Verdächtige festgenommen worden. Von diesen Personen wurde eine inhaftiert, während gegen sieben Verdächtige gerichtliche Auflagen verhängt wurden.
Es wurde festgehalten, dass die von der Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen darauf abzielen, den Tod von Kozinoğlu im Gefängnis in allen Aspekten erneut zu untersuchen.