Grausamkeit durch Röntgenbild aufgedeckt: Gewehr in den After eines Hundes eingeführt
Im Bezirk Bodrum in der Provinz Muğla wurden in den letzten zwei Monaten fünf Hunde durch Schusswaffen angegriffen, wobei sie entweder ihr Leben verloren oder verstümmelt wurden. Zuletzt wurde ein Straßenhund getötet, nachdem ihm ein Luftgewehr in den After eingeführt und abgefeuert worden war.
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Ein schrecklicher Vorfall im Stadtteil Bitez im Bezirk Bodrum in der Provinz Muğla hat bei Tierfreunden für große Empörung gesorgt.
Ein Straßenhund, um den sich Anwohner und Ladenbesitzer kümmerten, wurde mitten in der Nacht angeschossen und schwer verletzt.
Bürger, die den vor Schmerzen windenden Hund fanden, meldeten den Vorfall dem Tierschutzverein Bodrum (Bodrum Hayvan Hakları Derneği). Die Vereinsmitglieder brachten den Hund umgehend in das Tierkrankenhaus Bodrum, um die Behandlung einzuleiten.
Servet Sirmen, Mitglied des Tierschutzvereins Bodrum, schilderte die schockierende Situation mit folgenden Worten: "Auf dem Röntgenbild war eine einzelne Kugel zu sehen, doch als die Tierärzte die Wunde behandeln wollten und das Fell rasierten, konnten sie keine äußere Wunde finden. Bei einer detaillierten Untersuchung stellte sich heraus, dass das Luftgewehr in den After des Hundes eingeführt und abgefeuert worden war, was dazu führte, dass der Dickdarm zerfetzt wurde und der Hund verendete. Diese Art von Gewalt ist ein unmenschliches Verhalten. Wir haben uns an die Justizbehörden gewandt, damit die Täter gefasst werden."
Es wurde berichtet, dass in Bodrum in den letzten zwei Monaten fünf Hunde durch Schusswaffen angegriffen wurden, wobei einige der Tiere starben und andere nur knapp gerettet werden konnten, jedoch bleibende Schäden davontrugen.
Nach dem Vorfall fordern die Vereinsmitglieder und Tierfreunde von den Behörden sofortige Maßnahmen, um derartige brutale Angriffe zu verhindern.