Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Istanbul: 18 Personen festgenommen

Bei einer am Morgen stadtweit durchgeführten Operation wurde gegen eine kriminelle Vereinigung vorgegangen, die in verschiedene Straftaten verwickelt sein soll; 18 Verdächtige wurden gefasst und festgenommen.

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Teams der Abteilung zur Bekämpfung organisierter Kriminalität der Istanbuler Sicherheitsdirektion führten im Rahmen einer Operation, die unter Mitwirkung von Nachrichtendiensten und gemäß den Anweisungen der Generalstaatsanwaltschaft der anatolischen Seite durchgeführt wurde, eine Reihe von Maßnahmen durch.

Als Ergebnis der Ermittlungen wurden die Identitäten der Verdächtigen festgestellt, die insbesondere auf der anatolischen Seite aktiv waren und mit Straftaten wie schwerem Raub, versuchtem vorsätzlichem Tötungsdelikt, bewaffneter Bedrohung und Gefährdung der öffentlichen Sicherheit in Verbindung gebracht werden. Nachdem die Adressen der Verdächtigen ermittelt worden waren, führten Polizeieinheiten zeitgleiche Razzien durch.

Bei der Operation, die an zahlreichen Adressen stattfand, wurden insgesamt 18 Verdächtige festgenommen und zur weiteren Bearbeitung auf das Polizeirevier gebracht. Bei den Razzien wurden zudem digitales Material und Dokumente sichergestellt, die den Mitgliedern der Organisation gehören. Es wurde mitgeteilt, dass die Vernehmungen der Verdächtigen auf dem Polizeirevier andauern.

DETAILLIERTE INFORMATIONEN DER STAATSANWALTSCHAFT

In einer offiziellen Erklärung zu den Ermittlungen hieß es:

-Im Rahmen eines von der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy geführten Ermittlungsverfahrens gegen die kriminelle Vereinigung, die unter der Führung von M.F.S. steht und in der Öffentlichkeit als „Söylemezler“ bekannt ist, wurden der KOM-Abteilung des Istanbuler Provinzgendarmeriekommandos Anweisungen zur Festnahme und Ingewahrsamnahme von 11 Verdächtigen erteilt, bei denen es sich um Führungskräfte und Mitglieder der Organisation handelt, denen Raubdelikte vorgeworfen werden; zudem wurden Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse für 13 Adressen erlassen.

Die Behörden erklärten, dass die Operation Teil der laufenden Bemühungen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität sei und dass es im Zuge der Ermittlungen zu weiteren Festnahmen und Entwicklungen kommen könne. Die nach eingehender Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse werden der Öffentlichkeit mitgeteilt.