Große Kluft bei der Einkommensungleichheit: CEOs verdienen 200-mal mehr als ihre Mitarbeiter
Untersuchungen in den USA zeigen, dass das Jahreseinkommen von CEOs fast das 200-Fache des Verdienstes ihrer Mitarbeiter erreicht hat.
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In den Vereinigten Staaten haben die Einkommen von CEOs bemerkenswerte Höhen erreicht. Laut einer Studie von Equilar erzielten die CEOs der Unternehmen im S&P 500-Index im Jahr 2023 ein durchschnittliches Einkommen von 16,3 Millionen Dollar, was einem Anstieg von 12,6 Prozent entspricht.
Im gleichen Zeitraum stieg das Durchschnittseinkommen der Mitarbeiter in diesen Unternehmen um 5,2 Prozent auf 81.467 Dollar. Dies verdeutlicht, dass CEOs im Vergleich zu ihren Mitarbeitern 196-mal mehr verdienen.
Das Einkommen eines Großteils der CEOs variiert je nach der Performance ihrer Unternehmen an der Börse. Insbesondere der positive Trend an den US-Börsen hat die Gehaltskluft zwischen CEOs und Mitarbeitern weiter vergrößert.
HÖCHSTWERT BEI 162 MILLIONEN DOLLAR
Obwohl das Gewicht der sieben Technologieunternehmen, die in den US-Börsenindizes als „Glorreiche Sieben“ bezeichnet werden, in letzter Zeit stetig zugenommen hat, stammte der bestverdienende CEO des Jahres 2023 aus einem anderen Unternehmen.
Hock E. Tan, CEO von Broadcom, dem neuntgrößten Unternehmen der USA nach Marktkapitalisierung, erzielte 2023 ein Einkommen von 161,8 Millionen Dollar.
Auf dem zweiten Platz lag William Lansing, CEO des Unternehmens Fair Isaac, mit einem Verdienst von 66,3 Millionen Dollar im vergangenen Jahr, während der CEO von Apple, Tim Cook, mit 63,2 Millionen Dollar den dritten Platz belegte.