Große Razzia gegen illegale Wetten in 15 Provinzen: 3 Milliarden TL Schaden

Bei koordinierten Razzien des Innenministeriums in 15 Provinzen mit Zentrum in Mardin wurde ein illegales Wett-Netzwerk zerschlagen, dessen Konten eine Geldzirkulation von insgesamt 3 Milliarden Lira aufwiesen. Von den 32 im Rahmen der Operation festgenommenen Verdächtigen wurden 15 inhaftiert.

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Das Innenministerium hat eine der größten Finanzoperationen der türkischen Geschichte gegen illegale Wetten und die Bildung krimineller Vereinigungen durchgeführt. Die monatelangen, akribischen Ermittlungen der Abteilungen für die Bekämpfung von organisierter Kriminalität und Cyberkriminalität des Gendarmerie-Hauptkommandos, der Finanzkriminalitäts-Untersuchungsbehörde (MASAK) sowie der Generalstaatsanwaltschaft Nusaybin brachten ein riesiges kriminelles Netzwerk ans Licht. Bei den gleichzeitigen Razzien, die von Mardin aus in 15 Provinzen, darunter Istanbul, Ankara und Izmir, gestartet wurden, wurde ein organisiertes Netzwerk zerschlagen, das über illegale Wettseiten unrechtmäßige Gewinne erzielte und den Transfer dieser Gelder abwickelte.

MASAK-BERICHTE SCHOCKIEREN: 3 MILLIARDEN TL FINANZVOLUMEN

Das bemerkenswerteste Detail im Hintergrund der Operation war das finanzielle Ausmaß, das die kriminelle Organisation erreicht hatte. Als Ergebnis eingehender Untersuchungen der Bank- und Digitalkonten der Verdächtigen durch MASAK wurde eine enorme Geldzirkulation von insgesamt 3 Milliarden TL auf den Konten der Cyber-Wettbande festgestellt. Es wurde ermittelt, dass die Mitglieder des Netzwerks, die Bürger durch das Anbieten illegaler Wetten über Internetseiten schädigten, ein organisiertes Geldtransfer-Netzwerk aufgebaut hatten, um die erzielten kriminellen Einnahmen zu verbergen und zu waschen.

32 FESTNAHMEN, 15 INHAFTIERUNGEN

Bei den gleichzeitigen Razzien in den Provinzen Mardin, Diyarbakır, Adana, Hatay, Ağrı, Giresun, Muğla, Antalya, Aydın, Manisa, Istanbul, Ankara, Izmir, Ordu und Mersin wurden 32 Verdächtige gefasst und festgenommen. Von den Verdächtigen, die dem Gericht vorgeführt wurden, wurden 15 inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt, während gegen 7 Verdächtige gerichtliche Auflagen verhängt wurden. Es wurde mitgeteilt, dass die Befragungen und rechtlichen Verfahren für die weiteren in Gewahrsam befindlichen Verdächtigen andauern.

Das Innenministerium betonte, dass der Kampf gegen digitalen Terror und virtuelles Glücksspiel entschlossen fortgesetzt werde, und gratulierte den Gendarmerieeinheiten, den MASAK-Experten und der Generalstaatsanwaltschaft, die die Operation durchgeführt haben.