Große Razzia gegen illegale Wetten in Istanbul: Netzwerk mit 26 Milliarden Lira Volumen zerschlagen
Bei einer groß angelegten Operation gegen illegale Wetten, die neben Istanbul in 8 weiteren Provinzen durchgeführt wurde, wurde ein Netzwerk ins Visier genommen, das ein Transaktionsvolumen von 26 Milliarden Lira erreichte und seine Gewinne mittels Kryptowährungen ins Ausland transferierte. Im Rahmen der Operation wurden 20 Personen festgenommen sowie zahlreiche Vermögenswerte und Bankkonten beschlagnahmt.
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Die von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft im Zusammenhang mit illegalen Wetten und Geldwäsche geführten Ermittlungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Finanzkriminalitäts-Untersuchungsrat (MASAK) und den Teams zur Bekämpfung von Cyberkriminalität der Istanbuler Gendarmerie durchgeführt. Im Zuge der Ermittlungen wurden Beweise dafür gefunden, dass das in Malta ansässige Kryptowährungsunternehmen Fincrypto UAB sowie der Zahlungsdienstleister Payfix die finanzielle Infrastruktur für illegale Wettaktivitäten bereitstellten.
Die Behörden stellten fest, dass das Unternehmen „İGaming“ 40 verschiedenen gesperrten illegalen Wettseiten technischen Support leistete. Dem Bericht von MASAK zufolge wurde festgehalten, dass mit diesen Seiten monatlich Einnahmen in Höhe von etwa 1 Milliarde Dollar erzielt wurden. Diese Einnahmen wurden über Paymix an verschiedene Kryptobörsen im Ausland weitergeleitet.
In der Untersuchung wurde angegeben, dass das gesamte Transaktionsvolumen im Zeitraum von Januar bis November 2025 insgesamt 26 Milliarden 532 Millionen Lira erreichte. Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen die erzielten Gewinne über Scheinfirmen und komplexe Geldtransfermethoden in das System einschleusten und wuschen.
Polizeieinheiten führten in den Morgenstunden in Istanbul sowie in 9 weiteren Provinzen zeitgleich Razzien durch. Bei den Durchsuchungen wurden 20 Verdächtige festgenommen. Zudem wurden im Rahmen der Ermittlungen 11 Fahrzeuge, 8 Wohnungen sowie insgesamt 75 Immobilien, bestehend aus 67 Grundstücken und Feldern, beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden 550 Bank- und Kryptokonten von 30 Personen eingefroren und eine Sperre über das Vermögen der Verdächtigen verhängt.