Große Umweltkatastrophe in Rize droht: Çalık und Cengiz Holding werden das Schwarze Meer vergiften

Ein Bergbauprojekt im Bezirk Çayeli in Rize, das 24 Dörfer umfasst, hat Umweltschützer und Anwohner auf den Plan gerufen. Die lokale Bevölkerung warnt davor, dass das Projekt durch Schwermetalle und chemische Abfälle irreparable Schäden in einem weiten Bereich verursachen wird – vom Teeanbau bis hin zum Leben im Meer.

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Ein riesiges Bergbauprojekt im Bezirk Çayeli in Rize, das 24 Dörfer umfasst, hat die lokale Bevölkerung und Umweltschützer auf den Plan gerufen. Es wird gewarnt, dass die von der Çalık und Cengiz Holding geplanten Bergbauaktivitäten der 4. Gruppe durch die entstehenden chemischen Abfälle und Schwermetalle sowohl Çayeli als auch das Schwarze Meer in eine irreversible Umweltkatastrophe stürzen werden.

Rize steht vor einer der größten ökologischen Bedrohungen seiner Geschichte. Das Bergbauprojekt, das direkt 24 Dörfer im Bezirk Çayeli betreffen wird, bedroht nicht nur die Geografie der Region, sondern das gesamte Ökosystem des Schwarzen Meeres. Die Nähe des geplanten Projektgebiets zum Meer vergrößert das Ausmaß der Gefahr zusätzlich. Experten und Umweltaktivisten weisen darauf hin, dass tonnenweise chemische Abfälle und Schwermetalle, die bei den Bergbauaktivitäten anfallen, über die Bäche direkt ins Meer fließen werden.

''SCHWARZES GIFT WIRD INS SCHWARZE MEER FLIESSEN''

In der Protestbewegung, die unter dem Slogan "Steh auf, Rize" in der Region gestartet wurde, wird betont, dass das Blau und Grün von Rize für die Profitgier der Unternehmen Cengiz und Çalık schwarz gefärbt werden soll. Die Anwohner erklären, dass die Verschmutzung, die in einem Dorf beginnt, durch die Bäche des Schwarzen Meeres die Zukunft der gesamten Region verdunkeln wird. Sie äußern, dass dieses Gift, sobald es auf das Meer trifft, die Meeresbewohner vernichten und das Meer vor Rize praktisch in ein "totes Meer" verwandeln wird.

TEEPRODUKTION UND MENSCHLICHE GESUNDHEIT ERNSTHAFT GEFÄHRDET 

Die Zerstörung wird sich nicht nur auf das Meer beschränken. Die Teegärten, die Lebensader des Schwarzen Meeres, landwirtschaftliche Flächen, Wälder und die Viehzucht stehen am Rande einer großen Gefahr. Die giftigen Substanzen, die in Boden, Wasser und Luft gelangen werden, werden alle umliegenden Siedlungen, insbesondere die Region Gündoğdu direkt neben Çayeli, unbewohnbar machen.

Eine der größten Sorgen der lokalen Bevölkerung ist die Gesundheit. Die Menschen am Schwarzen Meer, die in der Vergangenheit die bittere Rechnung der Tschernobyl-Katastrophe mit einer hohen Zahl an Krebsfällen bezahlt haben, wollen keine neue gesundheitliche Tragödie erleben. Die Anwohner appellieren an die Behörden mit den Worten: "Während wir immer noch unter den Auswirkungen von Tschernobyl leiden, wollen wir nicht auch noch unsere Liebsten durch diese schweren Chemikalien an Krebs verlieren."

'ZERSTÖRT NICHT UNSERE ZUKUNFT FÜR EINE MINE'

Die Umweltschützer unterstreichen, dass diese Bedrohung, der 24 Dörfer gegenüberstehen, eigentlich ein Problem für ganz Rize, das Schwarze Meer und künftige Generationen ist, und rufen dazu auf, eine "Stimme" für die Teegärten, Bäche, Tiere und Menschen zu sein. Die Bürger, die erklären, dass sie nicht zulassen werden, dass die Natur und die Lebensräume von Rize für Bergbauprofite geopfert werden, fordern den sofortigen Stopp des Projekts.