Grubenunglück in privatem Bergwerk
Bei einem Grubenunglück in einem von einem privaten Bergbauunternehmen betriebenen Bergwerk in Zonguldak konnte einer von zwei verschütteten Arbeitern lebend geborgen werden. Die Rettungsarbeiten für den zweiten Arbeiter dauern an.
İHA
Nach vorliegenden Informationen ereignete sich der Vorfall gegen 21.00 Uhr abends in einem privaten Bergwerk der Firma Akkurt Madencilik im Stadtteil Ayiçi der Gemeinde Gelik im Landkreis Kilimli.
Die Rettungsarbeiten für die unter den Trümmern verschütteten Bergleute Erdem Yıldız und Murat Çetinkaya wurden zunächst von ihren Arbeitskollegen eingeleitet. Nach der Meldung des Einsturzes wurden Rettungsteams der türkischen Steinkohlenbehörde (TTK) sowie Einheiten von AFAD, Gendarmerie und Rettungsdienste zum Unglücksort entsandt.
AFAD und die Rettungsteams begannen mit der Bergung der beiden verschütteten Arbeiter. Etwa eineinhalb Stunden nach dem Einsturz konnte Erdem Yıldız von den Einsatzkräften lebend gerettet und an die Oberfläche gebracht werden.
Yıldız wurde nach einer ersten medizinischen Versorgung mit einem Krankenwagen in das Atatürk-Staatskrankenhaus eingeliefert.
"WIR WISSEN, DASS UNSER ANDERER ARBEITER EBENFALLS LEBT UND WIR KONNTEN STIMMEN HÖREN"
Unterdessen begaben sich der Gouverneur von Zonguldak, Osman Hacıbektaşoğlu, der Generaldirektor der TTK, Muharrem Kiraz, der Provinzgendarmeriekommandant Oberst Cezmi Yalınkılıç und der AFAD-Provinzdirektor Ahmet Güngör zum Bergwerk, um sich vom Unternehmensvertreter Alaaddin Kurnaz über den Vorfall informieren zu lassen.
Gouverneur Hacıbektaşoğlu erklärte gegenüber Journalisten:
„Werte Freunde, ich wünsche allen Beteiligten viel Kraft. Gegen 21.00 Uhr ereignete sich ein Einsturz in einem Streb, in dem zwei Arbeiter tätig waren, während sich insgesamt 35 Arbeiter in der Schicht befanden. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Ayiçi der Gemeinde Gelik im Landkreis Kilimli. Gegen 21.30 Uhr wurden die Behörden informiert.
AFAD, Rettungsdienste und die Rettungsteams der türkischen Steinkohlenbehörde wurden zum Einsatzort entsandt. Einer unserer beiden Bergleute wurde lebend und bei Bewusstsein geborgen.
Wir wissen, dass unser anderer Arbeiter ebenfalls lebt und wir konnten Stimmen hören. Derzeit sind zwei unserer Arbeiter von dem Einsturz betroffen, während die anderen Kollegen in der Schicht in Sicherheit sind. Die Arbeiten laufen. Es wurde auch externe Unterstützung hinzugezogen. Alle unsere Rettungsteams sind vor Ort. Wir hoffen, dass sie ihn in Kürze erreichen können. Wir hoffen, dass auch unser anderer Arbeiter wohlbehalten gerettet wird“, sagte er.