Grubenunglück von Soma: Klage gegen 28 Beamte eingereicht

Im Zusammenhang mit dem Grubenunglück im Landkreis Soma in der Provinz Manisa, bei dem 301 Bergleute ums Leben kamen, wurde Klage gegen 28 Beamte erhoben.

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In einer Mitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Soma wurde daran erinnert, dass bei dem Unglück am 13. Mai 2014 insgesamt 301 Bergleute ihr Leben verloren hatten.

In der Erklärung wurde angegeben, dass nach Abschluss der von der Generalstaatsanwaltschaft Soma durchgeführten Ermittlungen eine Anklageschrift gegen 28 Beamte erstellt und das Verfahren vor dem 2. Strafgericht erster Instanz in Soma eröffnet wurde.

PROZESSGESCHICHTE

Das Verfahren bezüglich des Unglücks war am 13. April 2015 eröffnet worden. Während 14 Angeklagte, darunter der Vorstandsvorsitzende, der Geschäftsführer, der Betriebsleiter und dessen Stellvertreter der Soma Kömür İşletmeleri, zu Haftstrafen verurteilt wurden, wurden die anderen 37 Angeklagten freigesprochen.

Am 9. Februar 2021 wurde entschieden, die inhaftierten Angeklagten aus der Untersuchungshaft zu entlassen und das Verfahren gegen sie in Freiheit fortzusetzen.