Grubenunglück in Denizli: Zwei Arbeiter kamen ums Leben
Bei einem Grubenunglück in einem Bergwerk im Landkreis Acıpayam in Denizli sind zwei Menschen ums Leben gekommen, eine weitere Person konnte verletzt gerettet werden.
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In einem Chrombergwerk im Stadtteil Karaismailler kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Einsturz.
Nach der Meldung des Vorfalls wurden Gendarmerie, Rettungsdienste, Feuerwehr und AFAD-Teams zum Einsatzort entsandt.
Die Einsatzkräfte, die davon ausgingen, dass drei Personen unter den Trümmern eingeschlossen waren, leiteten Such- und Rettungsmaßnahmen ein.
Nach intensiven Bemühungen der Teams konnten die drei verschütteten Personen lokalisiert werden. Der Arbeiter Rıfat Salman wurde gerettet und von den Rettungskräften in das Krankenhaus der Pamukkale-Universität gebracht.
Die Leichen des Bergbauingenieurs Kadir Özer und des Bergarbeiters Mustafa Karahan, bei denen der Tod festgestellt wurde, wurden von den Einsatzkräften aus dem Einsturzbereich geborgen und zur Obduktion in das Leichenschauhaus desselben Krankenhauses überführt.
Der Gouverneur von Denizli, Ömer Faruk Coşkun, der den Unfallort untersuchte, erklärte gegenüber Journalisten, dass sich in dem Bergwerk ein bedauerlicher Unfall ereignet habe.
Coşkun sprach den Verstorbenen sein Beileid aus und wünschte dem verletzten Arbeiter eine baldige Genesung. Er äußerte sich wie folgt:
"In dem Chrombergwerk im Dorf Karaismailler in unserem Landkreis Acıpayam kam es zu einem Einsturz. Infolge dieses Einsturzes wurden drei unserer Freunde verschüttet. Gott sei Dank konnten wir einen unserer Freunde retten und ins Krankenhaus bringen. Sein Gesundheitszustand ist nach unseren Informationen sehr gut und stabil. Die anderen beiden Freunde haben wir leider verloren. Es ist ein trauriger Unfall. Selbstverständlich wurde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet. Nach Abschluss der Ermittlungen und Klärung des Vorfalls werden die notwendigen Schritte unternommen."
Gouverneur Coşkun gab zudem Informationen über das Bergwerk:
"Es wurde angegeben, dass der horizontale Stollen des Bergwerks etwa tausend Meter lang ist. Nach Aussagen der Kollegen, die aus dem Inneren kamen, soll sich in einer Tiefe von etwa 700 bis 800 Metern ein Einsturz von 3 bis 4 Metern ereignet haben. Natürlich werden all diese Details erst nach einer technischen Untersuchung vor Ort geklärt werden können. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht möglich, sehr detaillierte Informationen zu diesen Themen zu geben. Nach der Untersuchung durch die technischen Teams werden die notwendigen Erklärungen abgegeben. Einer der Verstorbenen war ein Ingenieur, der andere ein Arbeiter. Ich wünsche unseren verstorbenen Mitbürgern und Kollegen Gottes Gnade. Ich spreche ihren Angehörigen mein Beileid aus. Unser herzliches Beileid."