Gründer von 'Faladdin' und 'Binnaz' festgenommen

Im Rahmen einer von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Untersuchung wurde Sertaç Taşdelen, der Gründer der mobilen Anwendungen und Websites 'Faladdin' und 'Binnaz', festgenommen, nachdem seine Bankkonten und Vermögenswerte beschlagnahmt worden waren.

İHA

Im Rahmen einer von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eingeleiteten Untersuchung wurden Ermittlungen zur Ergreifung eines Verdächtigen eingeleitet, der über die mobilen Anwendungen 'Faladdin' und 'Binnaz' sowie deren zugehörige Websites gegen Bezahlung Dienstleistungen in Bereichen wie Wahrsagerei, Astrologie, Spiritualismus, Mediumismus und Horoskoperstellung anbot.

Im Zuge der Ermittlungen wurden auf Grundlage eines Berichts der Finanzkriminalitäts-Untersuchungsbehörde (MASAK) über aus Straftaten erlangte Werte, eines Berichts des Werberats des Handelsministeriums sowie eines Gutachtens von Sachverständigen die Bankkonten, Vermögenswerte bei E-Geld-Instituten, Fahrzeuge, Wasserfahrzeuge sowie die Unternehmensanteile an der Arteria Yazılım A.Ş. des Verdächtigen Sertaç Taşdelen, der durch den Betrieb eines IT-Systems zur Wahrsagerei Straftaten begangen, daraus Einkünfte erzielt und diese ins Ausland transferiert haben soll, per Beschluss des Friedensgerichts beschlagnahmt.

Der festgenommene Sertaç Taşdelen wurde nach seiner Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft dem Friedensgericht mit dem Antrag auf Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs der 'Geldwäsche aus Straftaten' vorgeführt. Das Friedensgericht ordnete daraufhin die Inhaftierung von Taşdelen an.