Gülistans Mutter Bedriye Doku rief vor dem Gerichtsgebäude: Ich glaube, die Knochen meiner Tochter wurden verbrannt
Nach der Festnahme von Mustafa Türkay Sonel im Rahmen der Ermittlungen zum Fall Gülistan Doku in Tunceli sagte Mutter Bedriye Doku: „Ich glaube an die Justiz. Sie sollen lebenslange Haft und die Todesstrafe verhängen. Niemand soll es in Zukunft wagen, dem Staat, der Familie, Frauen oder Studierenden zu schaden.“
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Im Fall der seit dem 5. Januar 2020 vermissten Gülistan Doku, einer Studentin im zweiten Semester des Fachbereichs Kinderentwicklung an der Munzur-Universität in Tunceli, wurden wegen Mordverdachts in sieben Provinzen Operationen durchgeführt und 13 Verdächtige festgenommen.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden insgesamt 10 Personen inhaftiert, während gegen 3 Personen gerichtliche Auflagen verhängt wurden.
Die zuletzt festgenommene Person ist Mustafa Türkay Sonel, der Sohn des damaligen Gouverneurs von Tunceli, Tuncay Sonel.
Nach der Inhaftierung äußerte sich Mutter Bedriye Doku.
Bedriye Doku, die vor dem Gerichtsgebäude wartete, sagte: „Meine Tochter ist die Tochter der Türkei. Die Gerechtigkeit muss siegen. Wenn die Gerechtigkeit nicht siegt, wird es kein Ende nehmen. Ich hoffe, die Gerechtigkeit wird siegen.
Ich hoffe, es gibt mehr Staatsanwälte wie Staatsanwältin Ebru. Ich danke allen, die ein Gewissen haben, allen voran Staatsanwältin Ebru.
Von der Leiche meiner Tochter ist nichts mehr übrig. Ich glaube fest daran, dass die Knochen meiner Tochter verbrannt wurden. Das ist meine Vermutung.
Ich möchte ein Grab für meine Tochter haben, damit ich vielleicht eine Fatiha lesen kann.
Ich werde mich dem Staat und der Justiz anvertrauen. Ich glaube an die Justiz. Sie sollen lebenslange Haft und die Todesstrafe verhängen.
Niemand soll es in Zukunft wagen, dem Staat, der Familie, Frauen oder Studierenden zu schaden.“