Gutachterbericht zum Erdrutsch im Bergbaugebiet von İliç fertiggestellt

Der Gutachterbericht zum Grubenunglück, das sich am 13. Februar in İliç in der Provinz Erzincan ereignete, wurde erstellt. Dem Bericht zufolge kam man zu dem Schluss, dass der Projektmanagementmechanismus nicht korrekt und funktionsfähig aufrechterhalten wurde und das Warnsystem im Bergbaugebiet unzureichend war.

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Der Gutachterbericht zu dem Erdrutsch, der sich am 13. Februar im Goldminenareal im Bezirk İliç in der Provinz Erzincan ereignete und bei dem 9 Arbeiter unter Erdmassen verschüttet wurden, ist fertiggestellt.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu dem Erdrutsch im Goldminenareal im Dorf Çöpler dauern an.

In dem 260-seitigen Gutachterbericht, der fertiggestellt und der Ermittlungsakte hinzugefügt wurde, wurde festgestellt, dass 32 weitere Personen eine Mitschuld tragen. Im Bericht wurden 23 dieser Personen als teilweise schuldig und 9 als hauptverantwortlich eingestuft.

Unter den Verantwortlichen befinden sich auch 7 ausländische Staatsangehörige, die in dem Unternehmen in leitenden Positionen tätig sind.

Im Bericht wurde festgehalten, dass der Projektmanagementmechanismus nicht korrekt und funktionsfähig aufrechterhalten wurde und das Warnsystem im Bergbaugebiet als unzureichend bewertet wurde.

Bei dem Erdrutsch im Goldminenareal im Bezirk İliç in Erzincan am 13. Februar konnten bisher die Leichen von 4 der 9 vermissten Arbeiter geborgen werden.

Im Rahmen der Ermittlungen waren zuvor bereits 8 Verdächtige festgenommen worden, darunter der kanadische Manager des Unternehmens, das die Goldmine betreibt, I.R.G., während 2 Verdächtige unter Auflagen freigelassen wurden. Bei den inhaftierten Verdächtigen handelt es sich um Personen, die im Unternehmen als Ingenieure, Manager und in administrativen Positionen tätig waren.