Haftbefehl angefochten: Neue Entwicklung im Fall Kerimcan Durmaz

Der Antrag auf Aufhebung des Haftbefehls, den der Social-Media-Phänomen Kerimcan Durmaz über seinen Anwalt gestellt hatte, wurde abgelehnt. Durmaz war zuvor wegen des Vorwurfs der Werbung für illegale Wetten und der Anstiftung dazu inhaftiert worden.

İHA

Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hatte gegen das Social-Media-Phänomen Kerimcan Durmaz ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da er illegale Glücksspielaktivitäten beworben und Werbeinhalte auf unzulässige Weise verbreitet haben soll.

In diesem Zusammenhang wurde Durmaz am 7. Januar festgenommen, am darauffolgenden Tag dem Haftrichter vorgeführt und vom Istanbuler Friedensgericht (Sulh Ceza Hakimliği) in Untersuchungshaft genommen.

Der Antrag, den seine Anwältin Müge Doğan beim 10. Friedensgericht von Istanbul zur Anfechtung der Inhaftierung ihres Mandanten eingereicht hatte, wurde vom zuständigen Bereitschaftsgericht abgelehnt. Das Gericht ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft von Durmaz an.