Haftbefehl gegen 11 Personen im Fall der „Neugeborenen-Bande“
Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Büyükçekmece geführten Ermittlungen zur sogenannten „Neugeborenen-Bande“ wurde für 11 der 14 Verdächtigen, die wegen Vorwürfen von Säuglingstoden und unrechtmäßiger Bereicherung festgenommen wurden, Haftbefehl beantragt.
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In Istanbul wurden 14 Verdächtige, die beschuldigt werden, neugeborene Notfallpatienten in zuvor vereinbarte Privatkliniken verlegt, dort deren Tod verursacht und sich unrechtmäßig bereichert zu haben, dem Haftrichter vorgeführt.
Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Büyükçekmece geleiteten und in der Öffentlichkeit als „Neugeborenen-Bande“-Ermittlung bekannten Untersuchung nahmen Teams der Abteilung für Finanzkriminalität der Polizeidirektion Istanbul bei einer Operation am Vortag 5 Ärzte, 3 Krankenschwestern, 5 Mitarbeiter des Gesundheitswesens sowie eine Zivilperson fest.
Die 14 Verdächtigen, deren polizeiliche Maßnahmen abgeschlossen waren, wurden heute Morgen dem Justizgebäude überstellt.
HAFTBEFEHL GEGEN 11 PERSONEN
Von den 14 Personen, die im Zuge der Neugeborenen-Ermittlungen festgenommen und dem Gericht überstellt wurden, wurde für 11 Personen Haft und für 3 weitere Verdächtige gerichtliche Auflagen beantragt.