Haftbefehl gegen Influencer wegen Förderung illegaler Wetten aufgehoben
Der Influencer İbrahim Yılmaz, der wegen des Vorwurfs der Förderung illegaler Wetten und der Anstiftung dazu inhaftiert war, wurde bei seinem ersten Gerichtstermin auf freien Fuß gesetzt.
İHA
In Istanbul hat der Prozess gegen den Social-Media-Influencer İbrahim Yılmaz begonnen. Ihm wird vorgeworfen, Werbung für illegale Wetten gemacht und Menschen dazu angestiftet zu haben. Die Anklage fordert eine Freiheitsstrafe von einem bis zu drei Jahren wegen des Tatbestands der „Anstiftung von Personen zur Teilnahme an festen oder gemeinsamen Wetten oder Glücksspielen auf der Grundlage von Sportereignissen durch Werbung oder auf andere Weise“.
Der inhaftierte Angeklagte İbrahim Yılmaz wurde per Videoübertragung (SEGBİS) zum Prozess vor dem 24. Strafgericht erster Instanz in Istanbul zugeschaltet. Sein Anwalt war persönlich im Gerichtssaal anwesend.
'MEIN ZIEL IST NICHT DIE WERBUNG FÜR ILLEGALE WETTEN'
In seiner Verteidigung erklärte Yılmaz, er sei Content-Creator und produziere Videos, in denen er Passanten das Mikrofon reiche. Er sagte: „Ich halte den Leuten das Mikrofon hin und gebe ihnen Geld, wenn sie mir folgen. Ich verdiene mein Geld durch Unternehmen, basierend auf den Aufrufzahlen meiner Videos. Mein Ziel ist es nicht, Werbung für illegale Wetten zu machen; ich verdiene mein Geld durch Werbung.“
ENTSCHEIDUNG ZUR FREILASSUNG
Nach der Anhörung der Verteidigung verkündete das Gericht seine Zwischenentscheidung: Yılmaz wurde unter Auflagen der richterlichen Kontrolle aus der Haft entlassen. Das Gericht ordnete die Klärung noch offener Punkte an und vertagte die Verhandlung.