Haftbefehle im Ermittlungsverfahren gegen die Istanbuler Goldraffinerie: Vorwurf der Verursachung von öffentlichem Schaden
Im Zuge einer Operation gegen die İstanbul Altın Rafinerisi A.Ş. (İAR) wurden 20 der festgenommenen Personen inhaftiert, zwei weitere wurden unter gerichtlicher Aufsicht freigelassen.
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Die Ermittlungen der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft gegen die İstanbul Altın Rafinerisi A.Ş. (İAR) und die Verantwortlichen verbundener Unternehmen dauern an. Den 23 Verdächtigen wird vorgeworfen, durch betrügerische Methoden staatliche Fördergelder erschlichen und organisiert einen Schaden für die öffentliche Hand verursacht zu haben.
Die Maßnahmen gegen die 23 im Rahmen der Ermittlungen festgenommenen Verdächtigen bei der Provinzgendarmerie wurden abgeschlossen.
Nach einer medizinischen Untersuchung wurden die Verdächtigen zum Istanbuler Justizpalast in Çağlayan gebracht.
Nach der Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft wurde für 20 Personen Haftbefehl beantragt, für zwei weitere wurde gerichtliche Aufsicht gefordert. Eine Person wurde freigelassen.
Das zuständige Friedensgericht ordnete für 20 der 23 dem Gericht vorgeführten Verdächtigen die Untersuchungshaft an, für zwei weitere wurde gerichtliche Aufsicht verhängt.
DIE ERMITTLUNG
In den Stadtteilen Bakırköy, Bahçelievler, Sancaktepe, Avcılar, Büyükçekmece, Başakşehir, Küçükçekmece, Bağcılar, Beylikdüzü, Eyüpsultan, Sarıyer und Üsküdar wurden insgesamt 23 Adressen durchsucht.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden 23 Personen festgenommen. Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen 24 neue Unternehmen auf den Namen von 30 Mitarbeitern der betroffenen Firmen gründeten, um von der dreiprozentigen staatlichen Förderung zu profitieren, die Unternehmen gewährt wird, die durch Exporte Devisen ins Land bringen. Über diese Firmen wurden Exporte im Wert von insgesamt 543 Millionen 634 Tausend 253 US-Dollar unter der Bezeichnung Edelmetalle und Goldkomponenten getätigt und für diese Exporte die dreiprozentige staatliche Förderung in Anspruch genommen.
Es wurde zudem bekannt, dass die Verdächtigen auf diese Weise innerhalb einer bestimmten Organisation systematisch einen Schaden für den Staat in Höhe von 12 Millionen 537 Tausend 560 US-Dollar verursacht haben.