Haftbefehle im Ermittlungsverfahren gegen die Stadtverwaltung Antalya
Im Rahmen der Ermittlungen gegen ANSET wurden Haftbefehle gegen insgesamt 34 Personen erlassen. 27 dieser Personen wurden von den Sicherheitskräften festgenommen.
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Haftbefehle im Ermittlungsverfahren gegen die Stadtverwaltung Antalya
In Antalya wurden im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen das städtische Tochterunternehmen ANSET zahlreiche Personen, darunter auch Geschäftsleute, festgenommen. Bei der auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Antalya eingeleiteten Operation wurden insgesamt 34 Haftbefehle erlassen. 27 dieser Personen wurden von den Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen.
Während die Operationen zur Ergreifung der drei noch flüchtigen Personen andauern, wurde mitgeteilt, dass sich zwei der Verdächtigen im Ausland und zwei weitere bereits in Haft befinden. Zu den im Verfahren genannten Personen zählen der ehemalige Oberbürgermeister Muhittin Böcek, der aufgrund von Vorwürfen der „Bestechlichkeit“ und „Erpressung“ suspendiert und inhaftiert wurde, sowie der derzeit in Behandlung befindliche Generalsekretär der Stadtverwaltung und ehemalige ANSET-Direktor C.T.
Den Vorwürfen zufolge lauten die Anklagepunkte unter anderem auf „Manipulation von Ausschreibungen“, „Annahme von Bestechungsgeldern“ und „Geldwäsche“. Bei den Untersuchungen wurden Geldflüsse zur Verschleierung von Straftaten festgestellt; der öffentliche Schaden wird auf insgesamt 113 Millionen 426 Tausend Lira beziffert.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die 27 Verdächtigen am Morgen dem Gericht überstellt und nach ihrer Aussage bei der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Die ANSET-Leiterin für Verwaltungs- und Finanzangelegenheiten Aydil Nalan B., der ANSET-Direktor Vahdet N., der Leiter der Abteilung für Stadtgeschichte, Werbung und Tourismus İsmail O. sowie Alper A., Göktuğ K., Hüseyin K., İlknur Ö., die Geschäftsleute Mehmet Okan K., Abdulkadir K., Levent Ş., İsa K., Aziz S., Cevdet M. und Hatice V. wurden inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt. Von den festgenommenen Personen wurden 11 freigelassen, während gegen zwei weitere Verdächtige Auflagen zur richterlichen Kontrolle verhängt wurden.