Haftentlassung im Ermittlungsverfahren zum Hotelbrand in Kartalkaya
Im Rahmen des von der Generalstaatsanwaltschaft Bolu geführten Ermittlungsverfahrens zum Brand im Grand Kartal Hotel am 21. Januar wurde der inhaftierte Feuerwehrmann İrfan Acar aus der Haft entlassen.
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Im Zuge der Ermittlungen fand eine Anhörung zur Überprüfung der Haftbedingungen für einige der inhaftierten Verdächtigen statt.
In der Verhandlung vor dem 2. Amtsgericht Bolu wurde die Haftentlassung für den Feuerwehrmann İrfan Acar beschlossen, nachdem sein Anwalt Einspruch gegen die Inhaftierung eingelegt hatte.
Acar wurde nach Abschluss der Formalitäten aus der Haftanstalt entlassen, in der er festgehalten wurde.
Nach dieser Entscheidung sank die Zahl der im Rahmen des Ermittlungsverfahrens inhaftierten Verdächtigen auf 19.
WIE ES ZU DEM PROZESS KAM
Bei dem Brand, der am 21. Januar im Grand Kartal Hotel im Skizentrum Bolu Kartalkaya ausgebrochen war, kamen 78 Menschen ums Leben.
Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Bolu geführten Ermittlungen zu dem Brand waren 41 Verdächtige festgenommen worden. Unter den 28 Personen, die inhaftiert wurden, befanden sich der Hoteleigentümer Halit Ergül, seine Ehefrau Emine Mürtezaoğlu Ergül sowie deren Töchter Elif Aras und Ceyda Hacıbekiroğlu, der Generaldirektor des Hotels Emir Aras, der für die Feuerwehr zuständige stellvertretende Bürgermeister von Bolu, Sedat Gülener, der Generalsekretär der Provinzverwaltung Sırrı Köstereli, die Leiterin der Abteilung für Lizenzen und Inspektionen der Provinzverwaltung Yeliz Erdoğan, der ehemalige Leiter der Abteilung für Lizenzen und Inspektionen der Provinzverwaltung und derzeitige Leiter der Sonderverwaltung des Bezirks Seben, Mehmet Özel, sowie der stellvertretende Feuerwehrchef Kenan Coşkun. 13 Personen wurden freigelassen, davon 10 unter gerichtlicher Aufsicht.
In den im Rahmen der Ermittlungen durchgeführten Anhörungen zur Haftprüfung war bereits die Entlassung von 8 Verdächtigen beschlossen worden.