Hafthaftbefehlsantrag für 13 Verdächtige bei Razzia gegen illegale Wetten vor dem WM-Finale
Bei einer Razzia gegen ein illegales Wettnetzwerk in Istanbul vor dem WM-Finale wurden 6.314 Bankkonten gesperrt; 13 Verdächtige wurden dem Haftrichter vorgeführt.
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Im Rahmen einer Untersuchung gegen illegale Wettaktivitäten vor dem WM-Finale in Istanbul wurde für 13 von 16 Verdächtigen, die dem Gericht überstellt wurden, Haftbefehl beantragt.
Bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Istanbul, Büro für illegale Wetten und Sportkriminalität, sowie der Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität wurden 19 sogenannte „externe Finanzhäuser“ enttarnt, die mit illegalen Wettseiten in Verbindung stehen sollen.
Im Zuge der Operation wurde für 6.314 Bankkonten, die mutmaßlich für den Geldverkehr der Wetten genutzt wurden, eine Sperrung angeordnet. Im Rahmen der Ermittlungen wurden Haftbefehle gegen 23 Verdächtige erlassen.
Die 16 festgenommenen Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer medizinischen Untersuchung an das Justizgebäude in Istanbul überstellt. Nach der Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft wurden 13 der Verdächtigen mit dem Antrag auf Untersuchungshaft und drei mit dem Antrag auf gerichtliche Auflagen dem zuständigen Friedensrichter vorgeführt.