Haftstrafe für ehemaligen CEO der Zorlu Holding, Cem Köksal, gefordert

Der ehemalige CEO der Zorlu Holding, Cem Köksal, steht vor Gericht, da ihm eine Haftstrafe wegen seiner Reaktion auf eine an die Mitarbeiter des Unternehmens gesendete Ramadan-Glückwunschbotschaft droht.

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Der CEO der Vestel-Unternehmensgruppe, Ergün Güler, hatte anlässlich des Beginns des Ramadan eine Nachricht an seine Mitarbeiter gesendet. Der CEO der Zorlu Holding, Cem Köksal, reagierte darauf mit einer Erklärung, in der er Kritik äußerte und darauf hinwies, dass zu den Tagen, an denen das Unternehmen Glückwünsche übermittelt, auch das Zuckerfest und das Opferfest gehören.

ERMITTLUNGEN EINGELEITET

Nachdem die Nachricht in den sozialen Medien geteilt wurde, wurden von Amts wegen Ermittlungen gegen Köksal wegen des Vorwurfs der „Verhinderung der Glaubens-, Gedanken- und Überzeugungsfreiheit“ eingeleitet. Der infolge der Ermittlungen festgenommene CEO der Zorlu Holding, Cem Köksal, wurde unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

HAFTFORDERUNG

In der erstellten Anklageschrift wird gefordert, den Beschuldigten Cem Köksal wegen des fortgesetzten Delikts der „Verhinderung der Glaubens-, Gedanken- und Überzeugungsfreiheit“ zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten bis zu fünf Jahren und drei Monaten zu verurteilen. Der Prozess gegen den Beschuldigten soll in Kürze vor dem Strafgericht erster Instanz in Istanbul beginnen.