Haftstrafe für Journalistin Sedef Kabaş

Die Journalistin Sedef Kabaş wurde wegen eines Social-Media-Beitrags über den Präsidenten der Zentralbank, Fatih Karahan, wegen „öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen“ zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten verurteilt.

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Im Prozess gegen die Journalistin Sedef Kabaş wegen eines Social-Media-Beitrags über den Präsidenten der Zentralbank der Republik Türkei (TCMB), Fatih Karahan, wurde das Urteil verkündet.

Kabaş wurde wegen „öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen“ zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten verurteilt. Das Gericht entschied, die Verkündung des Urteils auszusetzen.

DER PROZESS WURDE IM VERGANGENEN MAI EINGELEITET

Gegen die Journalistin Sedef Kabaş war im Mai von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eine Anklageschrift wegen des Vorwurfs der „öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen“ erstellt worden.

In der Anklageschrift wurde behauptet, dass der Social-Media-Beitrag von Kabaş zu einer Desinformation in der Öffentlichkeit geführt habe.

ES WURDE EINE HAFTSTRAFE VON 1 BIS 3 JAHREN GEFORDERT

Die Staatsanwaltschaft hatte für die Tat von Kabaş eine Freiheitsstrafe von 1 bis 3 Jahren gefordert.

Das Gericht entschied am Ende des Verfahrens, dass die Tatbestandsmerkmale erfüllt seien, und verhängte eine Freiheitsstrafe von 10 Monaten, ordnete jedoch die Aussetzung der Urteilsverkündung an.