Haftstrafe für Yılmaz Büyükerşen gefordert: Zwangsverwaltung für Stiftung des ehemaligen Bürgermeisters angeordnet

Gegen den ehemaligen Bürgermeister von Eskişehir, Yılmaz Büyükerşen, wurde Berichten zufolge eine Haftstrafe von bis zu 19 Jahren wegen der Vorwürfe der „ungerechtfertigten Vermögensbildung“ und des „Amtsmissbrauchs“ gefordert.

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Der ehemalige Oberbürgermeister von Eskişehir, Yılmaz Büyükerşen, könnte aufgrund von Transaktionen, die er zwischen 2012 und 2020 getätigt haben soll, vor Gericht gestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft hat die Aktivitäten Büyükerşens in diesem Zeitraum untersucht und die Eröffnung eines Verfahrens beantragt, um ihn wegen zweier separater Straftaten zu verurteilen.

Wie aus einem Bericht von 'Gerçek Haberci' hervorgeht, wurde die Anklageschrift zur Vorlage bei Gericht vorbereitet. Sie steht im Zusammenhang mit Vorwürfen, wonach die Stiftung für Bildungs-, Gesundheits- und wissenschaftliche Forschungsarbeiten (ESBAV), in deren Vorstand Büyükerşen tätig war, vom Prinzip des öffentlichen Nutzens abgewichen sei.

Die Stiftung wurde aufgrund des Verdachts, für private Interessen genutzt worden zu sein, einer Untersuchung unterzogen.

Für die 1979 gegründete ESBAV wurde eine Zwangsverwaltung angeordnet, nachdem Büyükerşen und sechs weitere Mitglieder des Vorstands von ihren Ämtern suspendiert worden waren.

Diese Entwicklungen werden als ein bedeutender Wendepunkt in der politischen Karriere von Büyükerşen bewertet.