Haftstrafe für Yılmaz Büyükerşen gefordert
Die Neuverhandlung des Prozesses gegen mehrere Angeklagte, darunter der ehemalige Oberbürgermeister von Eskişehir, Yılmaz Büyükerşen, wurde fortgesetzt. Ihnen wird vorgeworfen, bei Ausschreibungen der Stadtverwaltung von Eskişehir Unregelmäßigkeiten begangen und dadurch einen Schaden für die öffentliche Hand verursacht zu haben.
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An derVerhandlung vor dem 2. Schwurgericht von Eskişehir nahmen die 22 nicht inhaftierten Angeklagten nicht teil; die Anwälte der Angeklagten und der beteiligten Parteien waren jedoch anwesend.
In dem vom Staatsanwalt vorgelegten Plädoyer zurSache wurde für den wegen "Manipulation bei derErfüllung einer vertraglichen Verpflichtung" angeklagtenYılmaz Büyükerşen eine Haftstrafegefordert.Gegen Büyükerşen wurde eine Freiheitsstrafe von drei bis sieben Jahren gefordert.
Der betreffenden Stellungnahme zufolge wurde zudem für Büyükerşen ein politisches Betätigungsverbot sowie die Rückerstattung des entstandenen öffentlichen Schadens beantragt, während für einige der 21 weiteren Angeklagten Haftstrafen und für andere wiederumsowie eine Geldstrafegefordert.
Das Gericht gab dem Antrag der Anwälteauf Stellungnahme zumPlädoyer statt und verlegte die Verhandlung auf den 20. Februar.