Haftstrafe gefordert im Fall um Schwiegersohn und Schwiegermutter, der die Türkei bewegt!
Gegen Güldane Ş., die mit dem Verlobten ihrer behinderten Tochter durchgebrannt sein soll, und den angehenden Schwiegersohn Cuma D. wurde Anklage erhoben. Ihnen drohen bis zu 21,5 Jahre Haft wegen "Diebstahls", "Bedrohung" und "vorsätzlicher Körperverletzung".
12punto
Die Ermittlungen zu dem Vorfall im Bezirk Develi in Kayseri, der durch Fernsehsendungen landesweit für Aufsehen sorgte und bei dem Güldane Ş. mit dem Verlobten ihrer behinderten Tochter durchgebrannt sein soll, wurden abgeschlossen. Die Generalstaatsanwaltschaft von Develi hat Anklage gegen das Paar wegen drei verschiedener Straftaten erhoben.
In der vorbereiteten Anklageschrift wird für die Angeklagten eine Freiheitsstrafe von 10 Jahren und 3 Monaten bis zu 21 Jahren und 6 Monaten wegen "Diebstahls von in einem Gebäude aufbewahrten Gegenständen", "Bedrohung durch mehrere Personen" und "vorsätzlicher Körperverletzung" gefordert. Die Anklageschrift wurde vom Amtsgericht Develi angenommen.
GOLD UND DEVISEN VERSCHWUNDEN
Die behinderte junge Frau D.Ş., eines der Opfer des Vorfalls, gab in ihrer Aussage an, eine verdächtige Annäherung zwischen ihrem Verlobten Cuma und ihrer Mutter Güldane bemerkt zu haben. Als sie dies ihrem Vater mitteilen wollte, sei sie bedroht und körperlich misshandelt worden.
D.Ş. berichtete, dass sie nach dem Auszug ihrer Mutter aus dem Haus bemerkt hätten, dass das von ihrem Vater versteckte Gold und die Devisen fehlten. Der Vater T.Ş. gab an, dass 14 Goldmünzen, ein Armband, 19.500 Dollar und 35.000 Lira aus seinem Haus gestohlen wurden. Laut Schadensgutachten beläuft sich der Gesamtverlust auf 1.226.900 Lira.
ANGEKLAGTE WEISEN VORWÜRFE ZURÜCK
Güldane Ş. und Cuma D. wiesen alle gegen sie erhobenen Vorwürfe zurück. Nachdem der Vorfall durch soziale Medien und Fernsehbilder bekannt geworden war, wurden die beiden in Istanbul festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.