Haftstrafen für Halit Ergenç und Rıza Kocaoğlu im Gezi-Verfahren

Das Gericht hat im Prozess gegen die Schauspieler Halit Ergenç und Rıza Kocaoğlu, die im Rahmen der Gezi-Park-Ermittlungen ausgesagt hatten, ein Urteil wegen „falscher Zeugenaussage“ gefällt. Ergenç wurde zu 1 Jahr, 10 Monaten und 15 Tagen Haft verurteilt, Kocaoğlu zu 1 Jahr und 8 Monaten.

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Ayşe Barım, Mitbegründerin der Kommunikationsagentur ID İletişim Danışmanlık, war am 27. Januar im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Gezi-Park-Ermittlungen wegen des Vorwurfs der „Beihilfe zum Versuch, die Regierung der Republik Türkei zu stürzen oder an der Ausübung ihrer Aufgaben zu hindern“, festgenommen worden.

Gegen die Schauspieler Halit Ergenç und Rıza Kocaoğlu, die während Barıms Ingewahrsamnahme als „Zeugen“ ausgesagt hatten, wurde daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen „falscher Zeugenaussage“ eingeleitet.

Vor wenigen Tagen erging das Urteil des 24. Strafgerichts erster Instanz in Istanbul gegen die prominenten Persönlichkeiten, die dort ihre Aussage gemacht hatten. Das Gericht verurteilte Ergenç zu einer Haftstrafe von 1 Jahr, 10 Monaten und 15 Tagen sowie Kocaoğlu zu einer Haftstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten.