Hak-İş-Vorsitzender Arslan: 'Die Wirtschaft wird schlecht verwaltet'
Hak-İş-Generalsekretär Mahmut Arslan äußerte sich auf der Sitzung des Arbeitsrates. Arslan sagte: „Die Türkei steht weltweit an vierter Stelle bei der Einkommensungleichheit, nach Mexiko, Chile und Costa Rica.“
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Arbeitsleben im Jahrhundert der Türkei; die 13. Sitzung des Arbeitsrates mit dem Titel „Die Zukunft von Arbeit, gewerkschaftlicher Organisation und Beschäftigung“ fand in Ankara statt.
An der Sitzung nahmen der Hak-İş-Generalsekretär Mahmut Arslan, der Memur-Sen-Generalsekretär Ali Yalçın und der Türk-İş-Generalsekretär Ergün Atalay teil. Hak-İş-Vorsitzender Arslan erinnerte daran, dass der Mindestlohn in entwickelten Ländern ein Ausnahmelohn sei, und erklärte, dass Arbeitnehmern mit Mindestlohn in den Ländern der Europäischen Union soziale Unterstützung gewährt werde.
Arslan wies darauf hin, dass der Anteil der Beschäftigten, die in der Türkei zum Mindestlohn arbeiten, 40 Prozent der Gesamtzahl der Arbeitnehmer ausmache, und sagte, dass der Mindestlohn in der Türkei ein allgemeiner Lebensunterhaltslohn sei.
„DIEJENIGEN, DIE HORTEN, SIND GNADENLOS“
Der Türk-İş-Generalsekretär Atalay bezeichnete diejenigen, die Waren horten, als gnadenlos und äußerte: „In unserem Land gibt es Leute, die bei Mindestlohnverhandlungen sofort die Preise erhöhen. Sie werden aktiv, sobald über den Mindestlohn gesprochen wird. Das war schon immer so. Diese Leute horten Waren. Sie verkaufen minderwertiges Fleisch. Jetzt gibt es Gesetzesentwürfe. Wir werden diejenigen bestrafen, die dieses Verbrechen begehen. Diejenigen, die das tun, sind gnadenlose Menschen. Sie können sie bestrafen, so viel Sie wollen. Wenn Sie ihre finanziellen Interessen nicht beschneiden, werden sie weiterhin gnadenlos die Preise erhöhen.“
„DIE WIRTSCHAFT WIRD SCHLECHT VERWALTET“
Atalay betonte, dass die Kaufkraft in weiten Teilen der Gesellschaft gesunken sei und sagte: „Die Wirtschaft wird schlecht verwaltet. Den Preis dafür zahlen Rentner, Landwirte, Arbeitslose und Mindestlohnempfänger. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Arbeiter, die seit 20 Jahren im öffentlichen Dienst tätig sind, Löhne erhalten, die nur knapp über dem Mindestlohn liegen. Früher waren die Löhne im öffentlichen Dienst ein Vorbild für den Privatsektor.“