Hakan Fidan kritisiert Israel scharf: 'Die Region steht wegen Netanjahu in Flammen'

Außenminister Hakan Fidan machte bei einem Treffen der Gaza-Kontaktgruppe im Rahmen der UN-Generalversammlung auf die aggressive Politik Israels aufmerksam. Fidan erklärte, dass Israel die Zweistaatenlösung ablehne, und betonte, dass für eine Lösung keine weitere Zeit verloren werden dürfe.

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Außenminister Hakan Fidan äußerte sich bei einem Treffen der Gaza-Kontaktgruppe, das im Rahmen der 79. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) von der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), der Arabischen Liga, der Europäischen Union (EU) und Norwegen organisiert wurde, mit deutlichen Worten.

 Fidan betonte, dass der „Tötungswahn“ Israels im Gazastreifen kein Ende finde, und wies darauf hin, dass die Waffenstillstandsverhandlungen wiederholt von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu blockiert worden seien.

'DIE REGION STEHT WEGEN NETANJAHU IN FLAMMEN'

Fidan erklärte, dass Israel seine Aggression nicht nur auf den Gazastreifen beschränke, sondern diese auch auf das Westjordanland, Ostjerusalem und den Libanon ausweite. Er wies darauf hin, dass Netanjahus Politik die Region in ein Flammenmeer verwandle, und äußerte, dass die „regelbasierte Ordnung“ der internationalen Gemeinschaft ernsthaft erschüttert sei.

'WIR KÖNNEN NICHT AUF DEN GUTEN WILLEN ISRAELS WARTEN'

Fidan erinnerte daran, dass Israel den Staat Palästina und die Zweistaatenlösung ablehne, und sagte: „Wir können nicht auf den guten Willen Israels warten, um die Zweistaatenlösung umzusetzen.“

Fidan betonte, dass man die gierige Politik Israels nicht ignorieren dürfe, forderte die Vollmitgliedschaft Palästinas bei den UN und appellierte in dieser Hinsicht an die internationale Gemeinschaft.

'DIE ZWEISTAATENLÖSUNG WIRD FRIEDEN BRINGEN'

Fidan erklärte, dass die Besatzung Palästinas Israel niemals mehr Frieden oder Sicherheit gebracht habe. Er betonte, dass nur eine Zweistaatenlösung dauerhafte Sicherheit für alle gewährleisten werde, bekräftigte den Vorschlag der Türkei zur Einrichtung eines Garantiemechanismus, um die Sicherheitsbedürfnisse beider Länder zu erfüllen, und sagte, dass die Lösung nicht weiter verzögert werden dürfe.