Hakan Fidan kündigt an: Erster offizieller Schritt bezüglich der in der Türkei abgelehnten Schengen-Visa

Außenminister Hakan Fidan äußerte sich zu den steigenden Ablehnungsquoten bei Visumanträgen aus der Türkei und erklärte: „Unsere Erwartung, dass die Probleme so schnell wie möglich überwunden werden, wurde unseren Gesprächspartnern wiederholt mitgeteilt. Diese Punkte wurden auch in einer diplomatischen Note übermittelt.“

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Außenminister Hakan Fidan antwortete auf die parlamentarischen Anfragen der CHP-Abgeordneten für Eskişehir, Jale Nur Süllü, und des CHP-Abgeordneten für Kahramanmaraş, Ali Öztunç, bezüglich Schengen-Visa.

Laut einem Bericht von Hürriyet erläuterte Fidan in seiner Antwort auf Süllüs Fragen die Entwicklungen im „Dialog zur Visaliberalisierung“, der zwischen der Türkei und der Europäischen Union eingeleitet wurde.

Fidan fasste die Entwicklungen wie folgt zusammen:

„Von den 72 Kriterien des Fahrplans zur Visaliberalisierung wurden 66 von unserem Land erfüllt; die Arbeiten zur Erfüllung der verbleibenden sechs Kriterien sowie zur Sicherstellung der Kontinuität der bereits erfüllten Kriterien dauern an. Die Entwicklungen und unsere Erwartungen bezüglich des Dialogs zur Visaliberalisierung werden mit der EU-Seite geteilt. Die Arbeiten zur Erfüllung der verbleibenden sechs Kriterien und zur Gewährleistung der Kontinuität der bereits erfüllten Kriterien werden fortgesetzt.“

Fidan antwortete zudem auf die Anfrage des CHP-Abgeordneten Ali Öztunç zu den Ablehnungsquoten bei Schengen-Visumanträgen wie folgt:

„Nach Angaben der EU-Kommission (Europäische Kommission) lagen die Ablehnungsquoten bei Schengen-Visumanträgen, die bei Konsulaten in der Türkei gestellt wurden, in den Jahren 2014, 2015 und 2016 bei etwa 4 Prozent. Nach 2016 stiegen diese Quoten jedes Jahr an und erreichten 2021 ein Niveau von 17 Prozent, während sie 2022 leicht auf 15,7 Prozent zurückgingen. Unsere Erwartung, dass diese Probleme so schnell wie möglich überwunden werden, wurde unseren Gesprächspartnern wiederholt mitgeteilt; die Botschafter der betreffenden Länder wurden in unser Ministerium geladen, um Erwartungen und Forderungen aus erster Hand zu übermitteln, und diese Punkte wurden auch in einer diplomatischen Note geteilt.“