Handel läuft auf Hochtouren! Während die Sumud-Flotte blockiert wird, fahren Schiffe von der Türkei nach Israel

Während die israelische Intervention gegen die Hilfsflotte für Gaza international auf Kritik stößt, sorgten die Routen von Handelsschiffen, die zeitgleich von der Türkei nach Israel fuhren, in den sozialen Medien für Aufsehen.

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Die globale Sumud-Flotte, die aufgebrochen war, um humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen, stieß gestern auf den Widerstand der israelischen Armee. Während die Intervention Israels in der internationalen Öffentlichkeit auf Empörung stieß, kam es in vielen Ländern der Welt zu Protesten. In Italien wurde aufgrund der Entwicklungen ein Generalstreik ausgerufen.

In der Zwischenzeit machte die Aktivistin Gülşah Eldemir mit Schiffsrouten-Netzwerken auf sich aufmerksam, die sie über ihr Social-Media-Konto teilte. Eldemir veröffentlichte Bilder, die zeigen, dass türkische Handelsschiffe Lieferungen nach Israel durchführen, und äußerte sich dazu wie folgt:

„Die Sumud-Flotte wird angegriffen, sobald sie die Grenzen von Gaza erreicht. Genau in diesem Moment sehen Sie Handelsschiffe am selben Ort, die von der Türkei nach Israel fahren. Die Geschichte wird diese Schande nicht vergessen.“


Der Beitrag wurde in kurzer Zeit zum Gesprächsthema. Auch der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, zitierte den Beitrag von Eldemir und kritisierte die Regierung mit den Worten: „Während Israel Schiffe angreift, die Hilfe nach Gaza bringen, hat Gülşah Eldemir vor 11 Stunden die Routen von Schiffen veröffentlicht, die von Mersin zum israelischen Hafen Haifa fahren. Die Außenpolitik der AK-Partei lautet: Schimpfe auf das Mädchen, aber setze den Handel fort und leugne es.“