Haus eines berühmten Erdbebenprofessors als Schwarzbau enttarnt: Gemeinde ordnete Abriss an

Nachdem festgestellt wurde, dass Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan ungenehmigte Anbauten an seiner Villa in Kuşadası vorgenommen hatte, soll er die illegalen Strukturen vollständig abgerissen, sein Haus zum Verkauf angeboten und den Bezirk verlassen haben.

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Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan, der in der Türkei häufig vor Erdbeben warnt, steht diesmal wegen seines eigenen Hauses in den Schlagzeilen. Nachdem Nachbarn ihn wegen ungenehmigter illegaler Anbauten an seiner Villa in Kuşadası angezeigt hatten, sah sich Ercan nach einer Prüfung durch die Gemeinde mit einem Abrissbeschluss konfrontiert.

GEMEINDE ORDNETE ABRISS AN

Wie die Zeitung Yeni Asır berichtet, wurde bei einer Kontrolle durch das Bauaufsichtsamt der Gemeinde Kuşadası festgestellt, dass Ercan im Erdgeschoss ungenehmigte zusätzliche Räume errichtet, im Dachgeschoss ein nicht genehmigtes Stockwerk aufgestockt und im Garten unter Berufung auf die sogenannte „Friedensregelung für Bauwerke“ (imar barışı) ein planwidriges Nebengebäude errichtet hatte. Aufgrund dieser Feststellungen leitete die Gemeinde rechtliche Schritte gegen ihn ein.

Obwohl die Gemeinde das rechtliche Verfahren eingeleitet hatte, handelte Ercan auf eigene Initiative, ohne das juristische Ergebnis abzuwarten. Ercan erschien in den frühen Morgenstunden an seinem Haus und ließ alle ungenehmigten Anbauten abreißen. Es wurde bekannt, dass insbesondere auch der illegale Aufbau im Dachgeschoss abgerissen wurde.

HAUS ZUM VERKAUF ANGEBOTEN, KUŞADASI VERLASSEN

Unmittelbar nach dem Abriss kam heraus, dass Ercan seine Villa über eine Immobilienfirma zum Verkauf angeboten hat. Es wurde bekannt, dass Ercan noch am selben Tag den Bezirk verließ und Kuşadası vollständig den Rücken kehrte.