HGS-Mobilanwendung gehackt: Erste Stellungnahme des Ministeriums
Nach dem Hack der HGS-Mobilanwendung wurden beleidigende Nachrichten an die Nutzer verschickt. Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat eine Erklärung zu dem Vorfall abgegeben.
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Nach dem Hack der HGS-Mobilanwendung wurden beleidigende Nachrichten an die Nutzer verschickt.
Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat eine Erklärung zu dem Hack der HGS-Mobilanwendung abgegeben.
Nutzer der HGS-Mobilanwendung erhielten Benachrichtigungen mit beleidigenden Inhalten und Forderungen nach Kryptowährungen. Den Beschwerden der Nutzer zufolge enthielten die Nachrichten die Drohung, dass Nutzerdaten veröffentlicht würden, falls keine Zahlung an eine bestimmte Bitcoin-Adresse erfolge.
Laut einer Erklärung des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur gegenüber Halktv gab es einen aus dem Ausland stammenden Eindringversuch in die HGS-Mobilanwendung, jedoch sei es zu keinem Datenverlust gekommen.
Eine beispielhafte Nachricht eines Nutzers enthielt folgende Aussage:
"Wenn Sie nicht 25.000 $ an diese BTC-Adresse senden, werde ich alle Daten veröffentlichen."
In einer Erklärung der PTT-Generaldirektion hieß es:
„In den Abendstunden kam es zu einem unbefugten Zugriff aus dem Ausland auf den Nachrichtendienst unserer HGS-Mobilanwendung, wobei festgestellt wurde, dass Benachrichtigungen, die nichts mit unserem Unternehmen zu tun haben, an einige Nutzer übermittelt wurden.
RECHTLICHE SCHRITTE EINGELEITET
Mit der Entdeckung des Vorfalls wurden unsere Sicherheitssysteme umgehend aktiviert und die notwendigen technischen und operativen Maßnahmen ergriffen.
Während dieses unbefugten Eingriffs kam es zu keinem Datenverlust oder dazu, dass Nutzerdaten in die Hände unbefugter Personen gelangten. Zudem wurden in Zusammenarbeit mit den Justizbehörden rechtliche Schritte eingeleitet. Wir geben dies hiermit der Öffentlichkeit bekannt.“
ÄHNLICHER ANGRIFF AUCH AUF DIE ANADOLU-SİGORTA-ANWENDUNG
Dieser Vorfall erinnert an einen ähnlichen Cyberangriff, der sich vor Kurzem auf die Mobilanwendung von Anadolu Sigorta ereignete. Auch an die Nutzer von Anadolu Sigorta wurden beleidigende Nachrichten verschickt, gefolgt von Benachrichtigungen mit Forderungen nach Kryptowährungen. In der Nachricht wurde behauptet, dass bei einer Zahlung von 1.000 Dollar an ein bestimmtes Konto der doppelte Betrag zurückgezahlt werde.
Anadolu Sigorta gab nach dem Angriff eine offizielle Erklärung ab und teilte folgende Informationen mit:
"Infolge eines Cyberangriffs auf unsere Internetinfrastruktur am 9. Dezember 2024 um 23.20 Uhr wurde ein unbefugter Zugriff auf unseren Mobilanwendungs-Nachrichtendienst festgestellt. Wir möchten betonen, dass alle Konten und persönlichen Daten unserer Kunden sicher sind."