Hintergrund der Betriebskrise: Hinter der „allgemeinen Wartung“ der Marmaray steckt ein Streik

Marmaray gab bekannt, dass der Zugverkehr auf der Strecke Pendik-Ataköy aufgrund allgemeiner Wartungsarbeiten eingestellt wurde. Es stellte sich jedoch heraus, dass hinter der Entscheidung ein eintägiger Streik der Arbeiter steckt.

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In einer Erklärung von Marmaray wurde mitgeteilt, dass eine vorübergehende Anpassung des Zugverkehrs vorgenommen wurde. In der Erklärung hieß es: „Aufgrund allgemeiner Wartungsarbeiten verkehren unsere Züge zwischen Pendik und Ataköy am 17. Juli 2025 für die Dauer von 1 (einem) Tag nur zwischen Söğütlüçeşme und Zeytinburnu.“ Auf der Strecke Gebze-Halkalı laufe der Betrieb hingegen normal weiter.

Es wurde jedoch bekannt, dass hinter dieser Regelung eine Streikentscheidung steht. Die als öffentliche Angestellte bei Marmaray tätigen Lokführer führten einen eintägigen Arbeitskampf durch.

Während der Protest gegen das den öffentlichen Angestellten angebotene Lohnerhöhungsangebot von 17 Prozent anhält, wurde im Rahmen des Aktionsplans von Türk-İş die Entscheidung zum Arbeitsausstand getroffen. Die Arbeiter äußerten ihre Forderungen, indem sie auf den Bahnsteigen Parolen riefen.

Die öffentlichen Angestellten fordern einen täglichen Mindestlohn von 1800 TL, eine Lohnerhöhung von 50 Prozent plus 25 Prozent für das Jahr 2025 sowie einen Wohlfahrtszuschlag von 10 Prozent.