Hisbollah: Behauptungen des Westens zur Zwei-Staaten-Lösung sind reine Augenwischerei
Naim Qassem, stellvertretender Generalsekretär der Hisbollah im Libanon, erklärte, dass die Behauptungen westlicher Länder, sie seien Verfechter einer Zwei-Staaten-Lösung im israelisch-palästinensischen Konflikt, nichts weiter als Augenwischerei seien.
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Laut einer Erklärung der Hisbollah führte Qassem aus, dass Israel seine Präsenz im Nahen Osten seit Beginn des 20. Jahrhunderts durch Morde und Massaker aufrechterhalte.
Der stellvertretende Hisbollah-Generalsekretär Qassem erklärte dazu:
"Widerstand ist ein legitimes Recht und muss existieren; es gibt ein Recht auf Kampf, Konfrontation und Befreiung, andernfalls kann das Land nicht zurückgewonnen werden. Die USA und Israel sollen wissen, dass sie die politischen und moralischen Konsequenzen für alles, was derzeit geschieht, tragen werden. Die Behauptungen westlicher Länder, sie seien Verfechter einer Zwei-Staaten-Lösung, sind nichts weiter als Augenwischerei."
Qassem bezeichnete die "Al-Aqsa-Flut als eine heldenhafte Widerstandsaktion, die einen großen Erfolg erzielt habe, und betonte, dass Israel bei der Al-Aqsa-Flut die größte Niederlage erlitten habe und aufhören müsse, wenn es keine weiteren Niederlagen wolle." Er fügte hinzu, dass der "Widerstand andauern werde, bis Israel gestürzt sei", und sagte: "Für die Hisbollah ist der Widerstand Teil des Projekts zum Sturz Israels. Der Kompass ist Palästina und Jerusalem."
Qassem merkte an, dass die Lage durch weitere Eingriffe der Israelis weiter eskalieren könnte, und sprach den bei den israelischen Angriffen Verstorbenen sein Mitgefühl aus sowie den Verletzten Genesungswünsche.
ISRAELISCH-PALÄSTINENSISCHER KONFLIKT
Die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas, hatten am Morgen des 7. Oktober einen umfassenden Angriff auf Israel unter dem Namen "Al-Aqsa-Flut" gestartet.
Während Tausende Raketen aus Gaza in Richtung Israel abgefeuert wurden, stürmten bewaffnete palästinensische Gruppen den Grenzübergang Beit Hanun-Erez an der Grenze zwischen Gaza und Israel und übernahmen die Kontrolle.
Die bewaffneten Gruppen drangen von dort aus in Siedlungen innerhalb Israels ein, woraufhin die israelische Armee mit Dutzenden Kampfflugzeugen einen Angriff auf den Gazastreifen startete.
Bei den Angriffen aus Gaza seien 1.400 Israelis, darunter 306 Soldaten, getötet und 4.834 Israelis verletzt worden.
Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza gab bekannt, dass bei den israelischen Angriffen auf Gaza 4.385 Menschen, darunter 1.756 Kinder, getötet und mehr als 13.000 Menschen verletzt wurden.
Im besetzten Westjordanland seien bei Angriffen israelischer Streitkräfte und jüdischer Siedler 84 Palästinenser getötet worden.
Bei den israelischen Angriffen kamen 16 Journalisten ums Leben. Bei den Zusammenstößen zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah an der libanesischen Grenze, die am 8. Oktober begannen, wurden 12 Hisbollah-Mitglieder sowie 3 Zivilisten, darunter ein Journalist, getötet. Bei den Angriffen von libanesischer Seite kamen zudem 3 israelische Soldaten und ein israelischer Zivilist ums Leben.