Hochgeschwindigkeitszug verkürzt 4-Stunden-Strecke auf 1,5 Stunden

Das Hochgeschwindigkeitszug-Projekt Halkalı–Ispartakule, das den Verkehr im Westen Istanbuls beschleunigen und komfortabler machen soll, wird in der zweiten Jahreshälfte fertiggestellt. Mit der neuen Strecke wird sich die Reisezeit auf 1,5 Stunden verkürzen, während die Infrastruktur- und Transportkapazität erheblich zunehmen wird.

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Der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, erklärte, dass die Bauarbeiten an der Hochgeschwindigkeitsstrecke Halkalı–Ispartakule, die eine große Transformation im Westen Istanbuls bewirken wird, mit Hochdruck voranschreiten.

Uraloğlu betonte, dass die Eisenbahnstrecke Halkalı–Ispartakule eine entscheidende Rolle im Verkehrsnetz des Landes spielen und die wirtschaftliche sowie soziale Mobilität fördern werde. Er gab bekannt, dass das Projekt Teil des Hochgeschwindigkeitszug-Projekts Halkalı–Kapıkule sei.

DIE STRECKE HALKALI–KAPIKULE WIRD DIE SCHIENE REVOLUTIONIEREN

Minister Uraloğlu erläuterte, dass das Projekt aus drei Hauptabschnitten bestehe: „Unsere Hochgeschwindigkeitsstrecke Halkalı-Kapıkule setzt sich aus drei Etappen zusammen: dem 153 km langen Abschnitt Kapıkule-Çerkezköy, dem 67 km langen Abschnitt Çerkezköy-Ispartakule und dem 8,4 km langen Abschnitt Ispartakule-Halkalı, an dem wir uns derzeit befinden. Mit der Fertigstellung aller Etappen planen wir, die Kapazität der bestehenden Strecke zu vervierfachen, die Reisezeit für Passagiere von 4 Stunden auf 1 Stunde und 30 Minuten sowie die Frachttransportzeit von 8,5 Stunden auf 3,5 Stunden zu reduzieren. Nach Fertigstellung wird unsere Strecke eine Kapazität von jährlich 2,7 Millionen Passagieren und 33,5 Millionen Tonnen Fracht haben. Auf unserem Abschnitt Halkalı-Ispartakule führen wir die Infrastruktur-, Oberbau-, Elektrifizierungs-, Signalisierungs- und Telekommunikationsarbeiten für die insgesamt 8,4 km lange neue Hochgeschwindigkeitsstrecke durch, die einen 6,4 km langen Doppelröhren-TBM-Tunnel, zwei 634 Meter lange Tunnel in offener Bauweise sowie 1,38 km offene Strecke umfasst.“

INTEGRATION MIT MARMARAY UND NEUE ANBINDUNG AN DEN FLUGHAFEN

Verkehrsminister Uraloğlu wies darauf hin, dass die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke als natürliche Erweiterung von Marmaray fungieren werde. Uraloğlu sagte: „Wenn unsere Arbeiten abgeschlossen sind, werden wir Istanbul über die bestehende Station Halkalı mit dem 67 km langen Abschnitt, der von Ispartakule weiterführt, so anbinden, dass Personen- und Güterverkehr bis zum Bezirk Çerkezköy und von dort weiter zur Strecke Kapıkule möglich sind. Unsere Hochgeschwindigkeitsstrecke Halkalı-Ispartakule hat noch einen weiteren sehr wichtigen Aspekt. Da sie einen bedeutenden Teil unseres nationalen Eisenbahnnetzes bildet, wird sie als natürliche Erweiterung von Marmaray den Westen Istanbuls stärker an das Schienennetz anbinden. Sie wird für den Bereich hinter Halkalı auch wie eine Vorortbahn funktionieren. Dank der Tunnel, die wir eröffnet haben, werden unsere Bürger in Ispartakule sowie im Hinterland in Esenyurt und Bahçeşehir Zugang zum Schienennetz Istanbuls erhalten. Auf diese Weise werden die 3,1 Millionen Bürger in dieser Region, die insbesondere zu den Stoßzeiten zur Arbeit pendeln, über Marmaray bis nach Gebze und zu fast jedem Punkt in Istanbul gelangen können. Unsere Mitbürger, die in den morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten im Stau stehen, werden künftig komfortabel, schnell und sicher mit dem Schienenverkehr reisen.“

Minister Uraloğlu fügte hinzu, dass der Bau der Strecke Halkalı–Arnavutköy weitgehend abgeschlossen sei und dies eine neue integrierte Transportmöglichkeit zwischen Gayrettepe und dem Flughafen Istanbul bieten werde. Er erklärte: „Mit der Fertigstellung des Abschnitts Halkalı-Arnavutköy innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate wird die Reisezeit zwischen den Stationen Halkalı und Gayrettepe über den Ring Gayrettepe-Flughafen Istanbul 57 Minuten betragen.“