Hoffnung für SMA-Patienten: Ein weiteres Medikament in die Erstattungsliste der SGK aufgenommen
Der Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, gab bekannt, dass ein weiteres Medikament zur Behandlung von SMA-Patienten in den Erstattungsumfang aufgenommen wurde. Zudem werden Medikamente, die bei MRT- und Tomographie-Untersuchungen verwendet werden, künftig direkt von den Krankenhäusern bereitgestellt.
12punto
Der Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, kündigte eine wichtige Entwicklung an, die SMA-Patienten und ihre Familien erfreuen dürfte. Minister Işıkhan erklärte, dass ein weiteres Medikament zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie (SMA) in die Erstattungsliste der Sozialversicherungsanstalt (SGK) aufgenommen wurde.
In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto teilte Minister Işıkhan mit: „Um sicherzustellen, dass unsere Bürger durch unsere Sozialversicherungsanstalt einen besseren Service erhalten, haben wir neue Schritte in den Bereichen Gesundheitszugang, Absicherung und digitale Überwachung unternommen.“
Işıkhan gab in seinem Beitrag folgende Informationen bekannt:
Ein weiteres SMA-Medikament, das bereits zuvor angekündigt wurde und eine einfachere Anwendung ermöglicht, wurde in die Erstattungsliste aufgenommen.
Medikamente, die bei der Computertomographie (CT) und der Magnetresonanztomographie (MRT) verwendet werden, müssen von den Bürgern nicht mehr in Apotheken besorgt werden, sondern werden direkt von den Krankenhäusern bereitgestellt.
Zudem wurde eine digitale Überwachungsregelung eingeführt, mit der Gesundheitsdaten von Patienten auf Intensivstationen in Echtzeit verfolgt werden können.
BEREITS IN FRÜHERER ERKLÄRUNG ANGEKÜNDIGT
Minister Işıkhan hatte bereits in seiner Rede auf dem 14. Kongress der Vereinigung privater Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen am 11. April in Antalya Signale für diesen Schritt gegeben. In dieser Rede hatte er erklärt, dass zusätzlich zu dem Medikament, das seit 2017 erstattet wird, ein weiteres SMA-Medikament, das eine einfachere Anwendung bietet, vom Staat übernommen werden würde.
Minister Işıkhan hatte damals gesagt: „Zusätzlich zu dem Medikament, das bei der Behandlung unserer SMA-kranken Kinder eingesetzt wird und seit 2017 erstattet wird, nehmen wir ein weiteres Medikament, das eine einfachere Anwendung bei der Behandlung der Krankheit bietet, in unsere SGK-Erstattungsliste für unsere Kinder auf.“