Hohe Geldstrafe für Facebook aus der Türkei: Strafe wegen İmamoğlu-Protesten auf Facebook

Die Türkei hat gegen Facebooks Mutterkonzern Meta eine hohe Geldstrafe verhängt, weil das Unternehmen Inhalte im Zusammenhang mit den Protesten nach der Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, nicht entfernt hat.

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Während die Proteste nach der Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, andauern, wurde berichtet, dass die Türkei gegen Meta eine hohe Geldstrafe verhängt hat, da das Unternehmen Inhalte auf Facebook nicht entfernt hat.

Wie die in den USA ansässige Nachrichtenseite Politico berichtet, forderten die türkischen Behörden Facebook dazu auf, Beiträge über die Proteste zu löschen und bestimmte Konten zu sperren. Da Meta sich jedoch weigerte, Inhalte von öffentlichem Interesse einzuschränken, wurde das Unternehmen mit einer Geldstrafe belegt.

Ein Meta-Sprecher erklärte gegenüber Politico: „Wir haben versucht, die Forderungen der Regierung zur Einschränkung von Inhalten so weit wie möglich zurückzuweisen, wurden aber infolgedessen bestraft.“ Der Sprecher wies darauf hin, dass die türkischen Behörden mit der Abschaltung von Social-Media-Plattformen gedroht hätten, was schwerwiegende Folgen für die Meinungsfreiheit haben könnte.

TÜRKISCHE REGIERUNG VERSCHÄRFT KONTROLLE ÜBER SOZIALE MEDIEN

Die Türkei versucht insbesondere in den letzten Jahren, in Zeiten zunehmender Kritik an der Regierung in den sozialen Medien eine stärkere Kontrolle über die Plattformen auszuüben. Den von Meta für die Türkei vorgelegten Inhaltsberichten zufolge gingen allein im vergangenen Jahr 5.677 Anträge auf Inhaltslöschung von den türkischen Behörden ein.

Unterdessen durchläuft auch die von Elon Musk geführte Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) einen ähnlichen Prozess. Während in jüngster Zeit einige Konten von Journalisten und Oppositionellen gesperrt wurden, wird darauf hingewiesen, dass der Druck der Regierung auf diese Plattform zunimmt.