HSBC-Prognose für die Türkei: Zinssenkungen erwartet
HSBC hat einen Bericht zu den wirtschaftlichen Herausforderungen, den Zinssenkungen und den Inflationserwartungen der Türkei veröffentlicht. In dem von Bankökonomen erstellten Bericht wird zwar keine unmittelbare Änderung des Leitzinses erwartet, jedoch wurde die Erwartung für vorgezogene Zinssenkungen angepasst.
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Die in Großbritannien ansässige Bank HSBC hat einen Bericht zur türkischen Wirtschaft veröffentlicht. Darin sind Erwartungen zur Inflations- und Zinspolitik enthalten.
In dem von der HSBC-Ökonomin Melis Metiner erstellten Bericht wird festgehalten, dass bis zum ersten Quartal 2025 keine Änderung des Leitzinses erwartet wird, jedoch für die erste Jahreshälfte 2025 vorgezogene Zinssenkungen prognostiziert werden.
'DIE DINGE KÖNNTEN SICH VERSCHLECHTERN'
Die Teilnehmer wiesen darauf hin, dass diese Risiken einen neuen Druck auf die Zahlungsbilanz ausüben und sich negativ auf die wirtschaftliche Aktivität auswirken könnten. Es wird eine leichte Schrumpfung im dritten und vierten Quartal 2024 erwartet, gefolgt von einer schrittweisen Erholung im Jahr 2025. Im Bericht heißt es zudem: "Wir erwarten, dass die Inflation über der Prognose der Zentralbank liegen wird", und weiter: "Wenn die politischen Entscheidungsträger es ernst damit meinen, die Inflationserwartungen nahe am Ziel zu halten, erwarten wir, dass das Tempo der Zinssenkungen die Inflation unter Kontrolle bringt und die Realzinsen für längere Zeit hoch hält."
'ERWARTUNGEN ZU ZINSEN UND INFLATION'
Für die Zins- und Inflationserwartungen im Bericht wird prognostiziert, dass der Zinssatz bis zum ersten Quartal 2025 bei 50 Prozent bleiben wird. Während zum Ausdruck gebracht wurde, dass die Erwartung einer sanften Landung (Soft Landing) für die Türkei aufrechterhalten wird, gehören die weiterhin nach unten gerichteten Wachstumsrisiken zu den bemerkenswerten Details des Berichts. Während die Bank ihre Zinserwartungen änderte, erhöhte sie ihre Prognosen für das Ausmaß der Zinssenkungen.