HSK-Dekret: Richter, der İmamoğlus Antrag stattgegeben hatte, wurde versetzt: Er hatte die physische Teilnahme am Prozess gefordert
Im Rahmen des Hauptdekrets für die ordentliche und Verwaltungsgerichtsbarkeit des HSK für das Jahr 2026 wurden insgesamt 4.967 Richter und Staatsanwälte versetzt. Unter diesen Namen fiel auf, dass auch der Richter, der dem Antrag von Ekrem İmamoğlu stattgegeben hatte, versetzt wurde.
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Im Rahmen des Hauptdekrets für die ordentliche und Verwaltungsgerichtsbarkeit des HSK für das Jahr 2026 wurden insgesamt 4.967 Richter und Staatsanwälte versetzt, darunter 4.608 Angehörige der ordentlichen Gerichtsbarkeit und 359 der Verwaltungsgerichtsbarkeit; während die Oberstaatsanwälte von 33 Provinzen erneuert wurden, wurden 11 in Istanbul tätige Staatsanwälte und stellvertretende Oberstaatsanwälte an die Generalstaatsanwaltschaft berufen.
Mit dem Dekret wurden zudem 5 Oberstaatsanwälte an Regionalgerichten sowie 74 Bezirks- und Regionaloberstaatsanwälte ausgetauscht. Das Dekret bringt neue Regelungen für die Justizorganisation mit sich.
Der Journalist Muratcan Altuntoprak teilte ein bemerkenswertes Detail zu den getroffenen Entscheidungen über seinen Social-Media-Account mit:
"Ein weiterer Richter, der den Freispruch für den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, verkündet hatte, wurde durch das Ernennungsdekret von seinem Posten entfernt.
Der Richter, der in dem Verfahren wegen angeblicher Beleidigung des ehemaligen AKP-Bürgermeisters von Tuzla, Şadi Yazıcı, durch İmamoğlu auf „Freispruch“ entschieden hatte – eine Entscheidung, die später in der Berufung aufgehoben wurde –, wurde vom Richteramt am Istanbuler Anadolu-Gericht an das Gericht in Edirne versetzt.
Nachdem die Berufungsinstanz das „Freispruch“-Urteil aufgehoben hatte, akzeptierte der zuständige Richter im Rahmen der Wiederaufnahme des Verfahrens den Antrag von Ekrem İmamoğlu, „physisch“ an der Verhandlung teilzunehmen.
Ekrem İmamoğlu war von Silivri aus aufgebrochen, doch nachdem er 60 Kilometer zurückgelegt hatte, wurde ihm mitgeteilt, dass das „Fahrzeug eine Panne habe“, und İmamoğlu wurde zurück nach Silivri geschickt."