HÜDA-PAR-GİK-Mitglied Tanrıkulu greift die Republik an: Ich verurteile die feindseligen Schritte gegen den Islam und unsere zivilisatorischen Werte

Das HÜDA-PAR-GİK-Mitglied Şeyhmus Tanrıkulu äußerte sich anlässlich des Jahrestages der Abschaffung des Kalifats auf seinem Social-Media-Account. Tanrıkulu erklärte: "Ich verurteile die feindseligen Schritte, die gegen den Islam und unsere zivilisatorischen Werte unternommen wurden."

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Anlässlich des Jahrestages der Abschaffung des Kalifats äußerte sich das HÜDA-PAR-GİK-Mitglied Şeyhmus Tanrıkulu auf seinem Social-Media-Account und richtete dabei Angriffe gegen die Republik. 

Tanrıkulu sagte: "Einer der wichtigsten Meilensteine des Kolonialisierungsprozesses unter dem Deckmantel der Verwestlichung/Modernisierung, der mit der Tanzimat-Ära begann und in der Zeit der Republik seinen Höhepunkt erreichte, war die Abschaffung der Institution des Kalifats, wodurch die islamische Welt führungslos zurückgelassen wurde."

"DIE FÜHRUNGSLOS ZURÜCKGELASSENE ISLAMISCHE WELT..."

Der Beitrag von Tanrıkulu lautet wie folgt:

"Der 100. Jahrestag der Abschaffung der Institution des Kalifats... 

Einer der wichtigsten Meilensteine des Kolonialisierungsprozesses unter dem Deckmantel der Verwestlichung/Modernisierung, der mit der Tanzimat-Ära begann und in der Zeit der Republik seinen Höhepunkt erreichte, war die Abschaffung der Institution des Kalifats, wodurch die islamische Welt führungslos zurückgelassen wurde. Bildungseinrichtungen, die über Jahrhunderte Bestand hatten, wie die Medresen, wurden geschlossen und die islamische Bildung sowie der Lebensstil wurden verboten.

Während der Einparteiendiktatur wurden dem muslimischen Volk Anatoliens durch die Praktiken einer elitären Gruppe, die im Einklang mit den Agenden der Imperialisten umgesetzt wurden, großes Leid und schwere Traumata zugefügt.

Die negativen Auswirkungen dieser Situation beschränkten sich nicht nur auf die Türkei. Dass der Wille der führungslos zurückgelassenen islamischen Welt seit über 100 Jahren durch physische, aber vor allem durch politische, wirtschaftliche und kulturelle Besatzungen gebrochen und ihr Wille geraubt wurde, ist auch der Grund dafür, dass sich keine Einheit bilden konnte, die dem heute in Gaza verübten Völkermord Einhalt gebieten könnte.

Bei dieser Gelegenheit verurteile ich zum 100. Jahrestag der Abschaffung des Kalifats die feindseligen Schritte, die gegen den Islam und unsere zivilisatorischen Werte unternommen wurden. Es ist kein Zufall, dass die Vertreter derselben Mentalität auch heute als Sprachrohr der Imperialisten fungieren und den palästinensischen Widerstand als 'Terroristen' abstempeln."