IBB-Kandidat Murat Kurum hatte geschwiegen: Das Ministerium hat es in seinen Plan aufgenommen!
Kanal Istanbul, zu dem der IBB-Kandidat der Volksallianz, Murat Kurum, sagte: „Es steht nicht auf unserer Agenda“, ist im Bericht des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur enthalten. Im Strategieplan des Ministeriums für 2024-2028 wird das Ziel genannt, bis 2027 30 Prozent und bis 2028 45 Prozent des Kanals fertigzustellen.
12punto
Entgegen den Aussagen des IBB-Kandidaten der Volksallianz, Murat Kurum, wonach „was nicht auf der Agenda der Istanbuler steht, auch nicht auf unserer Agenda stehen wird“, wurde Kanal Istanbul in den Strategieplan 2024-2028 des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur aufgenommen.
Laut dem Bericht von Sarp Sağkal von der Zeitung Cumhuriyet strebt das Ministerium an, bis zum Jahr 2028 45 Prozent des Projekts abzuschließen.
Das Projekt wurde unter dem Ziel aufgeführt: „Es wird eine Wasserstraße geschaffen, um die Dichte im Seeverkehr unseres Landes zu verringern und den Seeverkehr sicherer, schneller und wirtschaftlicher zu gestalten.“
„UVP-POSITIV-BESCHEID“ ALS RISIKO EINGESTUFT
In dem Plan, in dem es heißt, dass das Projekt bisher zu 20 Prozent abgeschlossen sei, wurde festgehalten, dass bis 2027 30 Prozent und bis 2028 45 Prozent des Kanals fertiggestellt werden sollen.
Unter der Überschrift „Risiko“ für das Ziel wurde auf folgende Punkte hingewiesen: „Dass die Privatwirtschaft aufgrund der sehr hohen Investitionskosten nicht ausreichend investiert, dass die Investition aufgrund von Verzögerungen durch die Aufhebung des UVP-Positiv-Bescheids sowie durch Klagen gegen den Umweltplan und die Bebauungspläne nicht realisiert wird, und dass die Investition aufgrund von Verzögerungen durch Einsprüche im Ausschreibungsverfahren nicht realisiert wird.“
NEUE KOSTEN: 356 MILLIARDEN 176 MILLIONEN
Das Baubudget des Kanals, das im Strategieplan des Ministeriums für 2019-2023 noch mit 75 Milliarden TL veranschlagt war, wird im neuen Plan mit 356 Milliarden 176 Millionen 423 Tausend 533 TL angegeben. Die Strategien des Projekts wurden mit den Worten beschrieben: „Der Schutz von Natur und Umwelt wird mit größter Sorgfalt behandelt. Der Projektprozess wird in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen/Organisationen durchgeführt. Die historische und kulturelle Struktur des Bosporus wird geschützt.“
Im Plan wurden zudem die Feststellungen getroffen: „Der Schiffsverkehr auf dem Bosporus nimmt zu. Die historischen Strukturen und die Tierwelt rund um den Bosporus sind durch den Verkehr bedroht.“