Illegale Wettwerbung beim Spiel Montenegro gegen Türkei sorgt für Aufsehen: RTÜK und Staatsanwaltschaft leiten Schritte ein

Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul eine Untersuchung eingeleitet hat, hat auch der Hohe Rat für Rundfunk und Fernsehen (RTÜK) eine Prüfung bezüglich der illegalen Wettwerbung während des Spiels Montenegro gegen Türkei gestartet.

12punto

Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul wegen des Vorwurfs der Werbung für und Förderung von illegalen Wetten ein Ermittlungsverfahren gegen Acun Ilıcalı sowie die Verantwortlichen von TV8 und der digitalen Plattform Exxen eingeleitet hat, ist nun auch der Hohe Rat für Rundfunk und Fernsehen (RTÜK) aktiv geworden.

RTÜK-Präsident Ebubekir Şahin erklärte über seinen Social-Media-Account: "Nach den Vorwürfen, dass der übertragende Sender während des Spiels Montenegro gegen Türkei auf den Werbebanden am Spielfeldrand Werbung für illegale Wettseiten geschaltet habe, wurde unmittelbar nach Spielende eine Untersuchung durch den RTÜK eingeleitet. Der erstellte Expertenbericht wird bei der nächsten Sitzung des Hohen Rates auf die Tagesordnung gesetzt."

 

WAS WAR PASSIERT?

Die Türkei traf im 6. Spiel der Gruppe 4 der UEFA Nations League B auf Montenegro; die Partie wurde live auf TV8 übertragen. Während des Spiels wurde auf den Werbebanden für illegale Wettseiten geworben.

Acun Ilıcalı äußerte sich zu dem Thema, das in den sozialen Medien für Aufsehen sorgte, und erklärte, dass der Verkauf der Werbeflächen bei Spielen, die im Ausland ausgetragen werden, in der Verantwortung des gastgebenden Landes liege.

 

Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat wegen des Vorwurfs der Werbung für und Förderung von illegalen Wetten ein Ermittlungsverfahren gegen Acun Ilıcalı sowie die Verantwortlichen von TV8 und der digitalen Plattform Exxen eingeleitet.