Illegales Wohnheim und Korankurs der İsmailağa-Gemeinde erneut nicht abgerissen

Der geplante Abriss des illegalen Wohnheims und Korankurses der İsmailağa-Sekte im Bezirk Karabağlar in Izmir konnte erneut nicht durchgeführt werden. Wie mitgeteilt wurde, erfolgte der Aufschub durch ein Schreiben des Bezirksamts.

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Im Bezirk Karabağlar in Izmir sollte heute der Abriss des illegalen Wohnheims und Korankurses der İsmailağa-Sekte stattfinden, das seit einiger Zeit für Schlagzeilen sorgt. Aufgrund eines „Verschiebungs“-Schreibens des Bezirksamts wurde der Abriss jedoch nicht vollzogen. Es wurde bekannt, dass einer der Gründe für die Verschiebung darin bestand, dass „den vor Ort eintreffenden Gemeindeteams keine Sicherheitsunterstützung gewährt wurde“.

Die Bürgermeisterin von Karabağlar, Helil Kınay, äußerte sich zu dem Thema. Kınay erklärte: „Es gibt vor Ort keine Sicherheitsvorkehrungen. Es sind keine Polizeieinheiten vor Ort. Zudem herrscht eine faktische Situation, die von unbekannten Personen geschaffen wurde. Wir erwarten, dass die zuständigen Institutionen diesbezüglich tätig werden.“

Das Grundstück, auf dem sich das illegale Wohnheim und der Korankurs befinden, für das ein Abrissbeschluss vorliegt, ist laut Bebauungsplan als Kinderspielplatz, Park, Straße, Bachlauf und Aufforstungsfläche ausgewiesen. Obwohl die Gemeinde Karabağlar mehrfach Strafen verhängt und Abrissbeschlüsse gefasst hat, wird dieser Vorgang jedes Mal blockiert.

Am 28. Juni waren bereits Abriss-Teams vor Ort, wurden jedoch von Personen mit Turbanen und Gewändern, die mit Waffen und Knüppeln Wache hielten, an ihrer Arbeit gehindert.

Auch heute wurde den Teams, die erneut zum Gelände fuhren, die Durchführung des Abrisses wieder verwehrt.

Die Bürgermeisterin von Karabağlar, Helil Kınay, appellierte an die Behörden, die notwendigen Schritte einzuleiten.