Imam Metin Özcan nach Angriffen auf Atatürk und die Republik bei Mevlit-Zeremonie verhaftet
Der Imam Metin Özcan, der bei einer Mevlit-Zeremonie im Bezirk Körfez in Kocaeli Atatürk und die Republik angriff sowie reaktionäre Äußerungen tätigte, wurde verhaftet.
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Metin Özcan, der als Imam in der Hazreti-Ali-Moschee im Stadtviertel Yavuz Sultan Selim tätig ist, hielt eine Rede, in der er die Republik und Atatürk angriff.
Özcan hatte in seiner Rede Folgendes gesagt:
"Mit der Republik wurden Entscheidungen zur Hinrichtung islamischer Gelehrter getroffen. Das Kalifat wurde abgeschafft, Medresen wurden geschlossen, Derwischklöster wurden geschlossen. Die Alphabete wurden geändert. Der Muslim, der alles wusste, wusste plötzlich nichts mehr. Lest die Geschichte gut, recherchiert gründlich. Die Männer, die sie lieben, sind keineswegs Männer, die man lieben sollte. Möge Gott uns bewahren. Mütter; erzieht eure Kinder selbst. Diejenigen, die das Kind in die Schule schicken, sind nackte Beine, unter dem Namen 'Hort der Wissenschaft und Weisheit' werden Predigten gehalten. So etwas gibt es nicht. Es gibt weder Bildung noch Wissenschaft und Weisheit. Es gibt weder Erziehung noch Unterricht. Erwartet nicht, dass euer Kind dort heranwächst, wenn ihr es dort lasst. Vielleicht erreicht es ein Amt, aber es wird das Amt für Bestechung und Falsches nutzen."
NACH EINSPRUCH VERHAFTET
Nach den Reaktionen wurde der Imam Metin Özcan festgenommen und nach seiner Vernehmung bei der Polizei von dem zuständigen Gericht unter Auflagen freigelassen.
Der Staatsanwalt legte jedoch Berufung gegen diese Entscheidung ein. Nach einer erneuten Prüfung durch das Gericht wurde die Verhaftung von Metin Özcan angeordnet. Özcan wurde inhaftiert und in das Gefängnis von Kandıra gebracht.
Unterdessen hat das Bezirksmuftiat von Körfez ein Disziplinarverfahren gegen den Imam eingeleitet.