Imamoğlu äußert sich zu Gürsel Tekin und den Spannungen: Es gibt einen offenen Eingriff

Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat sich in einem Social-Media-Beitrag zu den Spannungen um Gürsel Tekin geäußert, die sich im Laufe des Tages ereignet haben.

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In seinem Beitrag betonte İmamoğlu, dass es „keinen Streit innerhalb der CHP“ gebe, und bezeichnete die Geschehnisse als „beschämend“.

Ekrem İmamoğlu äußerte sich in seinem Beitrag wie folgt:

Wir erleben einen beschämenden Prozess, in dem Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und das Mehrparteiensystem offen vernichtet werden sollen. Diese Schande liegt bei der Regierung, die die Republik und die Demokratie bedroht.

Es gibt keinen internen Streit in der CHP, sondern einen offenen Eingriff der Regierung, die mit Hilfe der Justiz und der Polizei gegen die CHP vorgeht. 

Alle Kongressprozesse unserer Partei wurden unter der Aufsicht und mit der Genehmigung des Hohen Wahlrats (YSK) durchgeführt. Entscheidungen, die unter Missachtung des YSK und der Verfassung getroffen werden, haben weder vor dem Gesetz noch in den Augen des Volkes einen Wert.

Diejenigen, die rechtswidrige Eingriffe versuchen, wollen das Volk über die CHP unterwerfen. Doch unser geschätztes Volk wird sich niemals unterwerfen. Unsere glorreiche Geschichte voller Kämpfe wird uns weiterhin den Weg weisen.

Der Geist der Verteidigung des Rechts (Müdafaa-i Hukuk) ist lebendiger denn je. Bis die Macht des Volkes etabliert ist, gibt es für uns kein Anhalten, kein Ermüden und kein Aufgeben.

Für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen werden wir unseren Kampf für Republik, Demokratie und Gerechtigkeit mit Entschlossenheit, Standhaftigkeit und Mut weiter ausbauen.

Was auch immer sie tun, unser geschätztes Volk steht an unserer Seite. Wir werden gewinnen, das Volk wird gewinnen.