Imamoğlu fordert Erdoğan zu 'Referendum' über Kanal Istanbul auf: Er soll über das Schicksal des Verratsprojekts entscheiden
Der in Silivri inhaftierte Ekrem İmamoğlu hat Präsident Erdoğan vorgeschlagen, ein Referendum über den Kanal Istanbul abzuhalten.
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Der im Marmara-Gefängnis in Silivri inhaftierte Bürgermeister von Istanbul (İBB) und Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, hat auf seinem Social-Media-Account eine bemerkenswerte Erklärung veröffentlicht.
Imamoğlu wandte sich an den AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und schlug vor, die Wahlurnen für ein "Kanal-Istanbul-Referendum" aufzustellen.
"Dein Anliegen ist der Kanal, mein Anliegen ist Istanbul", erklärte Imamoğlu und betonte, dass die Bewohner über das Schicksal der Stadt entscheiden sollten.
Im weiteren Verlauf seines Beitrags richtete Imamoğlu einen Appell an Erdoğan und äußerte sich wie folgt:
"Wenn du die Entscheidung des Volkes nicht fürchtest und sagen kannst, dass die Istanbuler über das Schicksal ihrer Stadt entscheiden sollen, dann lass die Wahlurnen für ein Kanal-Istanbul-Referendum aufstellen. Die 16 Millionen Istanbuler sollen über ihre Stadt entscheiden.
Lass unser Volk über das Schicksal dieses unumkehrbaren Verratsprojekts entscheiden, das dem Volk Milliarden Dollar an Lasten aufbürden, die Luft, das Wasser, die landwirtschaftlichen Flächen und die Natur zerstören sowie die Stadt noch unbewohnbarer machen und die Bevölkerung sowie den Verkehr weiter ansteigen lassen wird.
Wenn du dem Volk die Wahlurne nicht vorlegst, wird das Volk seine eigene Urne aufstellen."
Senin derdin Kanal, benim derdim İstanbul.
— Ekrem İmamoğlu (@ekrem_imamoglu) April 30, 2025
İstanbul’a neden göz diktiğini biz de biliyoruz millet de biliyor. Cesaretin varsa koy sandığı milletin önüne, şehrin kaderine İstanbul karar versin.
Buradan Cumhurbaşkanı Erdoğan’a çağrı yapıyorum.
Eğer milletin tercihinden…