İmamoğlu fordert: 'Türkei muss bei der Anerkennung Palästinas eine Vorreiterrolle einnehmen' – 'Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit'

Der Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB) und Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, äußerte sich zur humanitären Hilfskrise im Gazastreifen.

12punto

Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, erklärte zur humanitären Hilfskrise im Gazastreifen: „Hunger als Waffe einzusetzen und humanitäre Hilfe zum Gegenstand von Verhandlungen zu machen, gehört zu den schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Die Türkei muss eine Vorreiterrolle bei der Linderung der Wunden des palästinensischen Volkes, bei der Anerkennung Palästinas und bei der Sicherung eines dauerhaften Friedens im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung einnehmen.", sagte er.

In einer Erklärung, die über den Social-Media-Account des für İmamoğlus Präsidentschaftskampagne eingerichteten Präsidentschaftskandidatenbüros veröffentlicht wurde, hieß es:

"Im Gazastreifen ist der 'palästinensische Pelé', der versuchte, Brot für seine Familie zu besorgen, ums Leben gekommen.

Tausende wie er verlassen uns stillschweigend. Hunger als Waffe einzusetzen und humanitäre Hilfe zum Gegenstand von Verhandlungen zu machen, gehört zu den schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Die Türkei muss eine Vorreiterrolle bei der Linderung der Wunden des palästinensischen Volkes, bei der Anerkennung Palästinas und bei der Sicherung eines dauerhaften Friedens im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung einnehmen.

Doch dafür muss man bereit sein, das 'Schweigeabkommen' in den Beziehungen zu den USA, die Israel ermutigen, zu brechen.

Vergessen Sie nicht: Die Geschichte wird diejenigen, die angesichts dieser Grausamkeit schweigen, ebenso wie diejenigen, die Palästina aus politischem Kalkül ignorieren, als Komplizen dieses Verbrechens festhalten.”