İmamoğlu meldet sich erstmals aus Silivri: 'Das Volk hat zu Erdoğan gesagt, dass es reicht'

Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, der nach seiner Verhaftung in das Silivri-Gefängnis gebracht wurde, gab eine hohe Wahlbeteiligung bei den Präsidentschaftsvorwahlen bekannt. Mit den Worten „Das Volk hat zu Erdoğan gesagt, dass es reicht“ veröffentlichte İmamoğlu seinen ersten Beitrag aus Silivri.

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Nachdem der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, im Rahmen einer gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) geführten Untersuchung wegen „Korruptionsvorwürfen“ sowie Anschuldigungen der „Manipulation von Ausschreibungen, Speicherung personenbezogener Daten, Bestechung und Bildung einer kriminellen Vereinigung“ verhaftet und in das Silivri-Gefängnis gebracht wurde, folgte nun die erste Stellungnahme.

İmamoğlu äußerte sich zu den Vorwahlen und betonte: „Das Volk hat zu Erdoğan gesagt, dass es reicht“:

Hier ist der Beitrag von İmamoğlu:

Ich möchte eine Nachricht aus dem Silivri-Gefängnis mit Ihnen teilen, die mich sehr glücklich macht.

Bei den Präsidentschaftsvorwahlen unserer Republikanischen Volkspartei (CHP) gab es eine Rekordbeteiligung.

15 Millionen unserer Bürger haben ihre Stimme abgegeben. Millionen Menschen in diesem Land, die unter der Unterdrückung der Regierung, der ruinierten Wirtschaft, der mangelnden Kompetenz und der Rechtswidrigkeit leiden, sind zu den Wahlurnen geeilt.

Sie haben zu Erdoğan gesagt: „Es reicht“.

Ich sende meine Grüße an die Millionen, die heute Nacht in Saraçhane und auf den Plätzen im ganzen Land ihre Stimme erhoben haben.

Diese Wahlurne wird kommen, und das Volk wird dieser Regierung eine Ohrfeige verpassen, die sie nicht vergessen wird.