İmamoğlu verweist auf Ahmet Türk: Gestern Terrorist, heute im staatlichen Protokoll

Der Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, reagierte auf die Ernennung von Treuhändern und die Politik der Regierung. İmamoğlu erinnerte an die früheren Anschuldigungen gegen Ahmet Türk und fragte: „Wie passt es zusammen, jemanden, der heute im staatlichen Protokoll empfangen wird, gestern als Terroristen zu bezeichnen?“

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Der Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, kritisierte in seinen Erklärungen zur aktuellen Agenda die Ernennung von Treuhändern und die inkonsistente Politik der Regierung. İmamoğlu wies insbesondere anhand des Beispiels Ahmet Türk auf die Widersprüche zwischen den Anschuldigungen der Vergangenheit und dem heutigen Umgang hin.

ER KRITISIERTE DIE INKONSISTENZ

İmamoğlu erinnerte daran, dass Ahmet Türk im staatlichen Protokoll vertreten ist, und äußerte sich wie folgt: „Man schaut sich das an: Gestern schreiben Sie mit großen Buchstaben ‚Terrorist‘ auf die Website des Ministeriums. Wenn es eine Verbindung zum Terrorismus gibt, warum empfangen Sie ihn dann heute im Protokoll? Was ist das für eine Inkonsistenz?“

İmamoğlu kritisierte den Verhaltenswechsel nach den Anschuldigungen gegen Ahmet Türk und sagte: „Nach Ansicht des Staates war Ahmet Türk vor einem Monat ein Terrorist. Jetzt wird er im staatlichen Protokoll empfangen. Für uns war diese Person ohnehin respektabel, aber was bringt dieser Widerspruch wem?“

İmamoğlu bewertete auch die Ereignisse nach der Ernennung eines Treuhänders für die Gemeinde Esenyurt und sagte: „Nach der Ernennung des Treuhänders wurden vier Präsidentschaften geschlossen. Diese Ernennungen zeigen, dass der Treuhänder kein neutraler Staatsmann ist, sondern eindeutig ein Parteigänger.“

İmamoğlu erklärte, dass die Treuhänderpolitik ein Schritt gegen den Volkswillen sei, und verurteilte die Haltung der Regierung. „Diese Praktiken sind ein Spiegelbild einer Denkweise, die weit von demokratischen Werten entfernt ist“, sagte İmamoğlu und betonte, dass man zu den Grundprinzipien der Demokratie zurückkehren müsse.